Chronik | Weltchronik
22.09.2017

Bali: Sorge vor einem Vulkanausbruch

Der Mount Agung zeigt erhöhte Aktivität. © Bild: AP/Firdia Lisnawati

Seit Dienstag gilt die zweithöchste Warnstufe. Mehr als 11.000 Menschen haben ihre Häuser verlassen.

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali haben mehr als 11.000 Menschen aus Sorge vor einem Vulkanausbruch ihre Häuser verlassen. Das teilte die örtliche Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit. Der über 3.000 Meter hohe Mount Agung zeigt seit vergangener Woche erhöhte Aktivität, seit Dienstag gilt für ihn die zweithöchste Warnstufe.

Da hieß es auch bereits, dass sich Menschen von einem 7,5-Kilometer-Umkreis um den Vulkankrater fernhalten und wachsam bleiben sollten. Der Chef des Bezirks Karangasem, in dem der Mount Agung liegt, verhängte eine 14-tägige Alarmbereitschaft.

Der Vulkan ist bei Einwohnern und ausländischen Wanderern beliebt. Zuletzt war er in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen, damals starben etwa 1.500 Menschen. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander, es kommt oft zu Erdbeben und vulkanischen Eruptionen. In Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane.