Chronik | Welt
26.05.2017

Auf Flugzeugklo geraucht: Brite muss neuneinhalb Jahre in Haft

Die Maschine mit mehr als 200 Passagieren an Bord musste notlanden. Erstes Urteil um weitere fünf Jahre erhöht.

Weil er sich auf dem Flugzeugklo eine Zigarette angezündet und damit eine Notlandung ausgelöst hat, muss ein 46 Jahre alter Brite für mehr als neun Jahre ins Gefängnis.

Wie die BBC am Donnerstag berichtete, erhöhte ein Berufungsgericht in Birmingham ein erstes Urteil von viereinhalb Jahren Haft um weitere fünf Jahre. Es folgte damit der Staatsanwaltschaft, die die Strafe als zu mild einschätzte.

Brand im Mistkübel

Der 46-Jährige hatte vor und während des Flugs von Birmingham nach Sharm El-Sheikh im Jahr 2015 getrunken und schließlich auf der Flugzeugtoilette geraucht. Mit der Zigarette verursachte er einen Brand im Mistkübel, den die Besatzung zunächst nicht löschen konnte.

Notlandung

Die Maschine mit mehr als 200 Passagieren an Bord musste schließlich notlanden. Der Pilot hatte in dem Verfahren erklärt, in seiner 20-jährigen Karriere noch keine dermaßen gefährliche Situation erlebt zu haben.