A wildfire burns homes in Yarnell, Ariz. on Sunday, June 30, 2013. An Arizona fire chief says the wildfire that killed 19 members of his crew near the town was moving fast and fueled by hot, dry conditions. The fire started with a lightning strike on Friday and spread to 2,000 acres on Sunday amid triple-digit temperatures. (AP Photo/The Arizona Republic, David Kadlubowski)

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Wetterkapriolen
07/02/2013

Arizona: Buschbrände toben weiter

Rund 3200 Hektar Land wurden zerstört. Am Sonntag starben 19 Feuerwehrleute in den Flammen.

Nach wie vor kämpfen die Menschen im US-Bundesstaat Arizona gegen verheerende Buschbrände an. Wie die örtlichen Behörden am Montag (Ortszeit) mitteilten, seien auf der Anhöhe von Yarnell rund 3200 Hektar Land durch das Feuer zerstört worden.

Am Sonntag hatten sie die Größe des betroffenen Gebiets noch mit 2000 Hektar angegeben. Weiterhin wurde mit starken Winden gerechnet, die die Brände immer wieder anfachen. Die Zahl der Feuerwehrleute wurde von 200 am Sonntag auf rund 400 erhöht.

19 Feuerwehrleute gestorben

Erst am Sonntag ist es in Arizona zu einem tragischen Unglück gekommen. Eine Gruppe Feuerwehrleute habe versucht, die Feuerwalze in der Nähe der Kleinstadt Yarnell knapp 130 Kilometer nordwestlich von Phoenix einzudämmen, sei dann aber offenbar von den rasch näher kommenden Flammen erfasst worden, sagte ein Sprecher der zuständigen Einsatzbehörde dem Sender CNN. 19 Feuerwehrleute kamen ums Leben.

Die Getöteten waren den Angaben zufolge damit beschäftigt, einen Schutzstreifen und einen Fluchtweg zu schaffen, als sie ein Opfer der Flammen wurden. Die Behörden nehmen laut CNN an, dass ein Blitzschlag den Brand auslöste. Das Feuer brach am Freitag aus und hat mittlerweile eine Fläche von mehr als 400 Hektar niedergebrannt. Die Behörden ordneten die Evakuierung von Yarnell und dem Nachbarort Peeples Valley an, wo zusammen etwa 1.000 Menschen leben.

Hitzewelle

Eine Hitzewelle hat Arizona und mehrere weitere Bundesstaaten im Westen der USA fest im Griff. Hunderte Menschen mussten deswegen in Krankenhäusern behandelt werden. In Las Vegas im Bundesstaat Nevada fanden die Rettungskräfte einen toten Mann in dessen Wohnung, die keine Klimaanlage hatte. In der Glücksspielmetropole wurden am Wochenende 48 Grad gemessen, so viel wie nie zuvor.

Auch in Dutzenden anderen Städten wurden die bisherigen Temperatur-Rekorde geknackt. Gemeindezentren, Büchereien und Obdachlosenheime wurden mit zusätzlichen Klimageräten ausgestattet. Die Behörden warnten vor zu langen Aufenthalten im Freien und potenziell tödlichen Hitzeschlägen.

Bilder: Buschfeuer in Arizona

An aerial view of a strip of fire retardant near Y

wildfire

Signs are displayed at a makeshift memorial at the…

USA ARIZONA FIRE

American flags representing the 19 firefighters wh

Tanker 910 makes a retardant drop Yarnell Hill Fir…

Yarnell Hill Fire

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A fire engine moves along Hays Ranch Road as the Y…

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Flames top a ridge as the Yarnell Hill Fire moves …

wildfire

Schwere Unwetter im Osten

An der Ostküste hingegen richteten heftige Regenfälle schwere Schäden an. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, ganze Regionen standen unter Wasser. Im Bundesstaat New York wurde am Sonntag noch immer eine Frau vermisst, deren Wohnwagen am Freitag von den Fluten weggespült worden war. Rettungskräfte suchten die Gegend am Fluss Mohawk nahe der Ortschaft Albany weiter mit Hubschraubern ab. In mehreren Bundesstaaten herrschte der Notstand. Besonders betroffen war der Staat New York, wo innerhalb kürzester Zeit Flüsse über ihre Ufer traten. Gewaltige Wasserströme rissen mit sich, was ihnen im Weg stand. "Die Wassermassen kamen aus dem Nichts und zerstörten die Häuser innerhalb von wenigen Minuten", sagte Gouverneur Andrew Cuomo Journalisten am Samstag. "Das Schlimmste haben wir jedoch überstanden." Hunderte Menschen mussten bis Sonntag weiter in Notunterkünften hausen.

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