© EPA/PATRICK SEEGER

Debatte
12/23/2014

Argentinische Stadt verbietet Schönheits-Wettbewerbe

Chivilcoy hält die Bewerbe für sexistisch und krankheitsfördernd.

Die lateinamerikanische Besessenheit von der Schönheit der Frau ist legendär. Das führt aber allzu oft zu Minderwertigkeitskomplexen und vollen Wartezimmern bei Schönheitschirurgen. Als eine Reaktion darauf will die argentinische Stadt Chivilcoy in der Provinz von Buenos Aires nun Schönheitswettbewerbe verbieten, wie Latina Press meldet. Damit ist Chivilcoy ein Pionier. Das Kollegialorgan habe darauf hingewiesen, dass die Bewerbe sexistisch seien und Gewalt gegen Frauen fördere. Zudem drückte man die Sorge aus, die Veranstaltung - als Ausdruck der Schönheitsobsession - könnten Krankheiten wie Bulimie und Magersucht fördern. Künftig solle es in Chivilcoy nur noch Wettbewerbe geben, die die Leistungen und nicht das Aussehen der jungen Menschen würdigen.

Debatten über Schönheitswettbewerbe sind in Südamerika schon seit längerer Zeit im Gange. In vielen Ländern dienen sie als Sprungbrett für eine Karriere im Fernsehen und Unterhaltung.

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