Chronik | Welt
16.07.2017

22 Tote bei Wohnhausbrand in China

Berichten zufolge soll es sich bei dem Wohnhaus um eine Unterkunft für die Mitarbeiter eines nahen Restaurants gehandelt haben.

Bei einem Wohnhausbrand in China sind Sonntagfrüh mindestens 22 Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Die Polizei in der ostchinesischen Provinz Jiangsu nahm einen Verdächtigen wegen Brandstiftung fest, wie Staatsmedien am Sonntag berichteten.

Das Feuer war demnach am Morgen in einem zweistöckigen Haus in Changshu nahe Shanghai ausgebrochen. Knapp eine Stunde später sei der Brand gelöscht gewesen. Ermittler untersuchten den Vorfall. Über mögliche Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt.

Berichten zufolge soll es sich bei dem Wohnhaus um eine Unterkunft für die Mitarbeiter eines nahen Restaurants gehandelt haben. Das Gebäude sei von außen abgeschlossen gewesen. Am Brandort seien Spuren von Benzin gefunden worden, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei. Demnach suchten die Behörden noch nach weiteren Verdächtigen.