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Chronik Vorrang
12/05/2011

Leser helfen, gefährliche Stellen zu entschärfen

Im Forum auf der KURIER-Internetseite wird heftig diskutiert, zahlreiche Mails und Briefe mit Reaktionen und Fotos gehen in der Redaktion ein.

Auf vielen Schultaschen und Autos klebt bereits eines der phosphoreszierenden Sicherheits-Pickerl. Die Aktion "Vorrang für Kinder" zeigt Wirkung.

Dankbar für die zahlreichen Lesereinsendungen über gefährliche Stellen im Straßenverkehr zeigt sich auch Wiens Polizei. An mindestens 15 Standorten waren die Beamten vergangene Woche aufgrund der Leseranregungen vor Ort und überprüften die Einhaltung der Tempolimits mittels Lasermessung.

174 Schnellfahrer im Nahbereich von Schulen wurden durch die Polizei am vergangenen Montag "eingebremst". Am Dienstag wurden 52 Schnellfahrer gestoppt, am Mittwoch 83, Donnerstag und Freitag waren es knapp mehr als 30. Zusätzlich ist die Polizei in Wien täglich an 142 Standorten vertreten, um Schutzwege zu sichern.

Angehupt

Viele Leser wünschen sich bei einigen Schutzwegen auch bauliche Verbesserungen. Besonders oft genannt wurde etwa der - bereits vorhandene - Schutzweg an der Wiedner Hauptstraße/Ecke Mayerhofgasse: "Bei der Straßenbahnstation Mayerhofgasse gibt es zwar eine orange leuchtende Warnampel, aber keine Polizisten oder Schülerlotsen. Ich wurde dort mit meinem Sohn schon angehupt, als wir die Straße auf dem Zebrastreifen überquerten", schrieb eine Leserin dem KURIER.

Nicht nur besorgte Eltern, auch Autofahrer wendeten sich an den KURIER. So beklagte eine Leserin die Aufstellung eines Altglascontainers an der Ecke Schweglerstraße/Goldschlagstraße direkt neben dem Schutzweg: "Leider laufen die Zwerge oft derart hervor, dass ich mich dieser Kreuzung nur mit Schrittgeschwindigkeit nähere -, aber ich bin da ziemlich die Einzige."

Viele Leser wiesen auch auf die Gefahr durch rasende Radfahrer hin. "Ich musste meinen achtjährigen Sohn nicht erst einmal vom Zebrastreifen reißen, da ihn sonst ein Radfahrer niedergeführt hätte", schrieb eine Mutter über die Margaretenstraße/Ecke Pressgasse in Wien-Wieden.

Der KURIER wird dem nachgehen und bittet um weitere Einsendungen an:

vorrangkinder@kurier.at

oder per Post an:

KURIER Marketing | KW: Vorrang für Kinder Lindengasse 52 | 1072 Wien

oder über:

kurier.at/vorrangkinder

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