Chronik | Österreich
02.06.2017

Zwischenfall in Salzburg: Sechs Flugpassagiere mit Rauchgasvergiftung

Eine Maschine musste kurz nach dem Start wieder am Salzburg Airport landen.

Am Flughafen Salzburg ist es am Freitagnachmittag zu einem Zwischenfall gekommen. Ersten Informationen zufolge hat es im Cockpit eines kleineren Flugzeuges kurz nach dem Start zu rauchen begonnen.

Die Maschine ist umgekehrt und wieder auf dem Airport gelandet. Sechs der sieben Personen an Bord dürften dabei eine Rauchgasvergiftung erlitten haben, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes.

Die Verletzten wurden in die Notaufnahme des Landeskrankenhauses gebracht.

Laut Alexander Klaus, Sprecher des Flughafen Salzburg, handelte es sich bei der Maschine um einen klassischen Businessjet "Citation", der von Salzburg nach Helsingborg (Schweden) fliegen sollte. "Kurz nach dem Start kam es zu einer Rauchentwicklung im Cockpit, woraufhin die Maschine notlanden musste", sagte der Flughafensprecher gegenüber dem KURIER. An Bord befanden sich demnach fünf Passagiere und zwei Crewmitglieder. Sie wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert.

Triebwerk beschädigt

Nach einer ersten Rückmeldung handle es sich um eine Beschädigung am linken Triebwerk, sagte Klaus. Laut Polizei dürfte es sich bei den Passagieren um keine schweren Verletzungen handeln.

Die Maschine wurde am Flughafen abgestellt, unter das linke Triebwerk wurde eine Öl-Auffangwanne gestellt. Der Jet wird laut Airport-Sprecher auch nicht von der Flugunfallkommission untersucht. Ein Techniker werde das Flugzeug durchchecken und reparieren, dann könne es ganz normal wieder starten.