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Steiermark/Graz
01/08/2015

Zweijähriger auf Schutzweg überfahren

Das Kind hatte sich bei der Ampel von der Hand der Mutter losgerissen.

Ein zweijähriger Bub ist am Mittwochvormittag auf einem Schutzweg in Graz von einem Auto erfasst und verletzt worden. Das Kind hatte sich bei der Ampel von der Hand der Mutter losgerissen, weil es auf der anderen Straßenseite seinen Opa gesehen hatte. Ein Taxi stieß laut Landespolizeidirektion sowohl das Kind als auch die nacheilende Mutter nieder, die verletzt wurde.

Der Unfall passierte an einer Kreuzung in der Grazer Keplerstraße. Die 25-jährige Ungarin wollte mit ihrem Sohn den Schutzweg überqueren und wartete bei der Ampelanlage auf grünes Licht. Als das Kleinkind auf der gegenüberliegenden Straßenseite seinen Großvater erblickte, riss es sich allerdings los und lief über die Fahrbahn, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Donnerstag mitteilte.

Ein sich näherndes Taxi konnte trotz Schnellbremsung nicht mehr rechtzeitig halten. Das Kind wurde durch den Zusammenprall durch die Luft geschleudert. Erst hatte es geheißen, dass das Kind lebensgefährlich verletzt worden sei, doch wie durch ein Wunder erlitt der Bub nur einige Prellungen. Nach einer Nacht auf der Intensivstation konnte er bereits am Donnerstag auf eine Normalstation verlegt werden. Auch die Mutter, die ihrem Sohn nachgelaufen war, wurde vom Fahrzeug des 62-jährigen Lenkers erfasst und verletzt. Der Bub wurde noch an Ort und Stelle intubiert werden und auf die Intensivstation der Grazer Kinderchirurgie gebracht. Der Taxilenker blieb unverletzt.

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