epa03716420 The professional slackliner Reinhard Kleindl from Austria walks on a 185 m high rope between two towers of the 'Tower 185' during the skyscraper festival in Frankfurt/Main, Germany, 25 May 2013. Several hundred thousand visitors are expected to come to the two-day spectacle. Highlights are spectacular performances in the air and numerous concerts. EPA/NICOLAS ARMER
epa03716420 The professional slackliner Reinhard Kleindl from Austria walks on a 185 m high rope between two towers of the 'Tower 185' during the skyscraper festival in Frankfurt/Main, Germany, 25 May 2013. Several hundred thousand visitors are expected to come to the two-day spectacle. Highlights are spectacular performances in the air and numerous concerts. EPA/NICOLAS ARMER

© APA/NICOLAS ARMER

Seiltänzer und Kraftprotz

Zwei Österreicher brechen Weltrekorde

Ein Steirer balancierte in 185 m Höhe, ein Salzburger stemmte sich gegen drei Flugzeuge.

von Irina Salewski

05/26/2013, 03:15 PM

Ein dünnes Polyester-Band in schwindelerregenden 185 Metern über der Erde ist kein guter Ort, um Höhenangst zu haben. Reinhard Kleindl gibt immerhin zu, dass eine „gewisse Anspannung“ herrschte, als er den Abgrund unter sich sah.

Das hinderte ihn aber nicht daran, am Samstag in eben dieser Höhe auf dem 2,5 Zentimeter breiten Band über den Dächern von Frankfurt am Main zu spazieren. Gespannt war die 30 Meter lange Slackline zwischen den zwei Türmen der U-förmigen Tower 185. Damit stellte der 32-jährige Grazer einen Weltrekord in Urban Highline auf. Offiziell ist das noch nicht.

Der Seilakt war eine der vielen Attraktionen im Rahmen des fünften Wolkenkratzerfestivals in der größten Stadt Hessens. Hunderte Menschen streckten ihre Köpfe in die Höhe, als der Extremsportler gegen 14 Uhr bei Sonnenschein und Windstille mit seinem Seiltanz begann.

„Das war absolut gewaltig“, erzählt er im Gespräch mit dem KURIER. „Ich war sehr nervös. Und das Publikum ist ein zusätzlicher Stressfaktor“, gibt Kleindl zu. Doch diesen hatte der studierte Physiker gut im Griff. „Alles ist nach Plan gelaufen“, sagt er erleichtert. Grund zur Sorge gab es kaum, denn der Profisportler war mit einem Seil gesichert. Seinen Balanceakt wiederholte der Steirer am selben Tag noch einmal.

Muskelkraft

Einen weiteren Weltrekord stellte der Salzburger Muskelmann Franz Müllner am Sonntag vor den Augen der rund 1500 Besucher auf. Bei seinem Projekt „1740“ hinderte er auf dem Flugplatz Mauterndorf in seinem Heimatbezirk Lungau nur mit Muskelkraft drei Cessnas, die mit voller Schubkraft dagegenhielten, 60 Sekunden lang am Start. Nach seinem Erfolg war Müllner dermaßen fertig, dass ihn ein Notarzt mit Sauerstoff versorgen musste. Es war der 14. Weltrekord des Lungauers und der Auftakt zu seiner „Five Continents Challenge“. Nächste Station ist Afrika.

Kommentare

Kurier.tvMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat