Chronik | Österreich
26.07.2017

Wo ist der Sommer? Auf den ersten Bergen schneit es schon

In Vorarlberg blieb die Lage trotz Unwetterwarnung vorerst ruhig. Die Schneefallgrenze soll auf unter 2.000 Meter sinken.

Die aktuelle Kaltfront mit Unwettern und Regen hat Österreich noch bis Donnerstag fest im Griff. Von Westen her kommt es im ganzen Land zu teils heftigen Regenschauern. Trotz einer Starkregenwarnung und anhaltender Niederschläge ist Vorarlberg bis Mittwochnachmittag von Überflutungen aber verschont geblieben. Bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle wurden bis 16.00 Uhr lediglich sechs Einsätze wegen voll gelaufener Keller gemeldet. Bei ergiebigen Regenfällen stiegen die Flusspegel auf Marken eines einjährlichen Hochwassers an.

Die vom Land Vorarlberg ausgegebene Starkregenwarnung bleibt aber noch bis Donnerstagfrüh aufrecht. Schwierigkeiten an Flüssen erwartete der zuständige Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) nicht. "Besondere Vorsicht gilt jedoch bei Hangwasser, Kanalisation und den zahlreichen gefährdeten Kellern im Land", sagte er.

Die Schneefallgrenze fällt am Mittwoch auf unter 2.000 Meter. Erste Berggipfel Österreich sind bereits wieder angezuckert. So zum Beispiel die Zugspitze (2.962 m) im Tiroler Außerfern (siehe Bild oben). Aktuell klettert das Thermometer in ganz Österreich nur mit Mühe auf über 20 Grad.

Am Donnerstag bleibt es im Norden und Osten des Landes unbeständig mit örtlichen Regenschauern auf der Alpennordseite. Im Süden verläuft der Tag hingegen trocken.

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