Eine kühle, teils sogar herbstlich anmutende Wetterphase steht bevor.

© dpa/Peter Steffen

Wetter
08/03/2016

Kaltfront bringt Starkregen und Gewitter

Heftige Unwetter beenden am Freitag die Hitze. Schnee bis gegen 2.200 Meter.

Eine Kaltfront mit starkem und zum Teil gewittrig durchsetztem Regen erreicht laut dem Wetterdienst UBIMET Vorarlberg und Tirol in der Nacht auf Freitag und überquert tagsüber allmählich ganz Österreich. Vor allem im Bergland sind gebietsweise große Regenmengen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter möglich, im Süden muss man mit heftigen Gewittern rechnen.

Mit teils stürmisch auffrischendem Westwind gehen die Temperaturen markant zurück. Auf den Bergen Westösterreichs kehrt oberhalb von rund 2.200 m sogar vorübergehend der Winter ein.

Von Vorarlberg bis in die westliche Obersteiermark regnet es oft anhaltend und stark, zum Teil sogar gewittrig durchsetzt. "In diesen Regionen kommen gebietsweise große Regenmengen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter zusammen", sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. "Von Kärnten über die südliche Steiermark bis ins Südburgenland muss man zudem mit heftigen Gewittern rechnen." Am wenigsten Regen fällt entlang und nördlich der Donau sowie im östlichen Flachland, hier frischt aber allmählich teils stürmischer Westwind auf.

Mit der Front gehen die Temperaturen markant zurück, auf den Bergen von Vorarlberg bis ins Salzkammergut kehrt oberhalb von rund 2.200 m sogar vorübergehend der Winter ein. "Wanderer und Urlauber sollten sich im Hochgebirge am Freitag auf tiefwinterliche Verhältnisse einstellen", so Lukas.

Mit 14 bis 22 Grad bleibt es allerdings auch in den Tälern ausgesprochen kühl. Deutlich wärmer wird es hingegen mit bis zu 30 Grad noch einmal im Südosten, mit den Regenschauern und Gewittern gehen die Temperaturen am Nachmittag aber auch hier deutlich zurück.

Die kühle, teils sogar herbstlich anmutende Wetterphase währt nicht lange, schon am Samstag beruhigt sich das Wetter wieder. Die Sonne zeigt sich aus heutiger Sicht allerdings nur im Süden länger und dazu weht teils kräftiger Nordwestwind. Damit fühlen sich die maximal 17 bis 26 Grad noch etwas kühler an. Deutlich mehr Sonne und wieder bis zu 29 Grad zeichnen sich für den Sonntag ab, dann lohnt sich sogar wieder ein Sprung ins kühle Nass.

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