Chronik | Österreich
03.11.2017

Vorarlberger Fichte wird Wiener Christbaum

Der Abtransport der Baumspende wird vorbereitet. Die Illuminierung am Wiener Rathausplatz findet am 18. November statt.

Der Christbaum, der dieses Jahr den Wiener Rathausplatz schmücken wird, kommt aus dem Ländle. Die 25 Meter hohe Fichte wurde am Donnerstagabend in Frastanz-Felsenau (Bezirk Feldkirch) unweit des Landesbauhofs geschlägert. Sie wird nun für den Sondertransport nach Wien vorbereitet, informierte die Landespressestelle. Die feierliche Illuminierung erfolgt am 18. November.

Seit 1959 ist es Tradition, dass Wiens wichtigster Weihnachtsbaum alljährlich aus einem anderen Bundesland stammt. Der sorgfältig ausgewählte Baum aus dem Ländle ist rund 70 Jahre alt, am Stock misst die Fichte 60 Zentimeter im Durchmesser. Ausschlaggebend bei der Wahl seien neben Schönheit und Gardemaß vor allem die Möglichkeiten zum Abtransport, so Bernhard Kiener vom Veranstaltungsmanagement des Landes. So musste für das Fällen des Weihnachtsbaums am Donnerstagabend die L190 für zwei Stunden gesperrt werden.

Sondertransport nach Wien

Am Samstag werde die Fichte von der Feuerwehr Frastanz gebunden und in Netze verpackt, damit sie den Transportvorschriften entspricht. Als 31 Meter langer und vier Meter breiter Sondertransport wird der Weihnachtsbaum dann kommende Woche in zwei nächtlichen Fahrten nach Wien gebracht, wo er in den Morgenstunden des 8. November eintreffen wird. Am Mittwochvormittag wird der Baum am Rathausplatz aufgestellt. Zweieinhalb Meter des Stammes werden dann im Untergrund versenkt, damit die Fichte sicher steht.

"Mit dem Baum übermittelt das Land Vorarlberg der Bundeshauptstadt Wien sowie allen Besucherinnen und Besuchern des weltbekannten Wiener Christkindlmarktes einen hell strahlenden Weihnachtsgruß", so Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Er wird die Baumbeleuchtung im Rahmen eines Festakts am 18. November gemeinsam mit Wiens Bürgermeister Michael Häupl erstmals einschalten.