Chronik | Österreich
03.08.2017

Urlauberschichtwechsel wird am Wochenende für Staus sorgen

Klassische Reiserouten werden wieder die Stau-Hotspots, dazu kommt noch die Hitze.

Zur Halbzeit der Sommerferien in Ostösterreich stehen am kommenden Wochenende zahlreiche Staus bevor, befürchten die Asfinag und der ARBÖ. Mit dem nächsten Urlauberschichtwechsel werden die klassischen Reiserouten zu Verkehrs-Hotspots, hieß es am Donnerstag. Außerdem könnten den Autofahrern zuerst Hitze und dann Gewitter zu schaffen machen.

Angaben der Asfinag zufolge wird es vor allem auf der Südautobahn (A2), der Pyhrnautobahn (A9), der Karawankenautobahn (A11) und auf der Brennerachse (A12/A13) zu Problemen kommen. Starkes Verkehrsaufkommen wird auch in Richtung Osten erwartet.

Der ARBÖ warnte für kommendes Wochenende zudem vor allem auf der Westautobahn (A1) am Grenzübertritt Walserberg, auf der Tauernautobahn (A10) rund um den Knoten Salzburg und auf der Fernpassstraße (B179) vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und vor dem Lermoosertunnel vor Verzögerungen im Urlaubsverkehr. "Mit längeren Wartezeiten muss auch erneut bei der Ein- und Heimreise von und nach Kroatien gerechnet werden. Im slowenischen Bereich um Ptuj, sowie vor der Grenze bei Gruskovje, Koper und auch Izola werden gute Nerven, ein kühles Auto und genug zu trinken das Allerwichtigste werden", teilte ARBÖ-Verkehrsexperte Jürgen Fraberger am Donnerstag per Aussendung mit.

Noch bis Samstag bewegen sich die Temperaturen mit weit über 30 Grad im roten Bereich. Damit Lenker trotzdem cool bleiben, empfiehlt auch die Asfinag Wasser mitzuführen, auf heißen Kaffee zu verzichten und unbedingt mehr Fahrtzeit einzuplanen, um unnötigen Stress zu vermeiden. Pausen zwischendurch sorgen zusätzlich für gute Erholung.

Führt die Fahrt durch ein starkes Sommergewitter - wie es ab Sonntag der Fall sein könnte - gilt es, das Tempo behutsam zu reduzieren und den Abstand zu vergrößern. Wichtig bei Hagel: Auf Autobahnen im Tunnel oder unter Brücken zu halten, ist in der Regel nicht gestattet - nur in extremen Ausnahmesituationen. Wer bei Hagel nicht weiterfahren will, nimmt einfach die nächste Abfahrt und wartet das Unwetter ab.