Todesstrafe: Bodenseer rudert zurück

Wirtschaftskammer TirolBILD zu TP/OTS - WK-Präsident Jürgen Bodenseer (rechts) und UBIT-Obmann Christian Putzer (links) mit den Gewinnern der Constantinus-Landespreise, Brigitte Hainzer, 1.Platz, und Anton Stabentheiner, Firma Dasta, 2. Platz (Mitte von l
Foto: Wirtschaftskammer Tirol Jürgen Bodenseer stand nach seinen Äußerungen massiv in der Kritik.

Der Tiroler WK-Präsident habe die Äußerung aus einem "emotionalen Impuls heraus" getätigt.

Der Tiroler Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer rudert in Sachen Wiedereinführung der Todesstrafe zurück. Er habe sich "durch die aktuelle Berichterstattung zu dieser Äußerung hinreißen lassen, die sicherlich zu weit gegangen ist", zitierte die Online-Ausgabe der Tiroler Tageszeitung aus einem ihm zugeschriebenen Posting im Forum von TT.com. Er bedauere die Irritationen, die er mit diesem privaten Facebook-Eintrag ausgelöst habe.

 Er habe den Eintrag aus einem emotionalen Impuls heraus getätigt, so Bodenseer. Er verwies auf die Beeinflussung durch "familiäre Vorfälle" und betonte, dass es sich um seine subjektive und persönliche Meinung gehandelt habe. "Die Äußerungen stehen in keinerlei Zusammenhang mit meinen politischen Funktionen und sind auch von mir alleine zu verantworten." Selbstverständlich kenne und respektiere er die geltende verfassungsrechtliche Lage in Österreich, erklärte Bodenseer.

(apa / jom, dk) Erstellt am
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