Chronik | Österreich
27.12.2017

Tirol: Lawinengefahr in Tourengebieten erhöht

Die Hauptgefahr gehe dabei von frischen, störanfälligen Triebschneeansammlungen aus.

Die Lawinengefahr in den Tiroler Tourengebieten ist angestiegen und wurde von den Experten des Lawinenwarndienstes für Mittwoch verbreitet als erheblich, also mit Stufe "3" der fünfteiligen Skala, eingestuft. Die Hauptgefahr gehe dabei von frischen, störanfälligen Triebschneeansammlungen aus, hieß es. Diese würden mit dem anhaltend starken bis stürmischen Südwind ständig neu gebildet.

Gefahrenstellen liegen in steilen Hängen und Kammlagen aller Richtungen oberhalb von etwa 2.000 Metern. Eine Lawinenauslösung sei zunehmend schon durch geringe Zusatzbelastung, also schon durch einen einzelnen Wintersportler möglich, so der Lawinenwarndienst.

Auf steilen Wiesenhängen sei unverändert die Gefahr der Selbstauslösung von Gleitschneelawinen zu beachten. Mit zunehmendem Neuschnee und Wind bleibe die Lawinengefahr in Tirol auch in den kommenden Tagen erheblich, warnten die Experten.