Arbeiten an der weggebrochenen Bundesstraße (B83) in Lind ob Velden in Kärnten.

© APA/GERT EGGENBERGER

Chronik Österreich
11/11/2013

Sturm und Regen sorgten für Schäden

In Kärnten brach ein Stück Bundesstraße weg. Wetterkapriolen auch im Burgenland.

Die Kärntner Bundesstraße (B83) ist am Sonntagabend in Lind ob Velden (Bezirk Villach-Land) auf einer Länge von mehreren Metern weggebrochen. Die Fahrbahn war von Starkregen unterspült worden, insgesamt drei Autolenker fuhren in die Senke, die sich gebildet hatte, eine Frau wurde dabei verletzt.

Die Kärntner Bundesstraße wurde noch in der Nacht gesperrt, Feuerwehrleute gruben händisch Entwässerungsgräben, um weitere Schäden zu verhindern. In der Früh wurde die beschädigte Straße von Fachleuten untersucht, ersten Meldungen zufolge wird es rund zwei Wochen dauern, bis die Straße provisorisch repariert sein wird. Wie hoch der Schaden ist, stand vorerst nicht fest.

Seebergsattel gesperrt

Im Drautal richteten heftige Sturmböen Schäden an, so wurde die Fresacher Landesstraße in der Gemeinde Ferndorf (Bezirk Villach-Land) von umstürzenden Bäumen blockiert. Die Feuerwehr rückte aus, um Aufräumungsarbeiten durchzuführen.

Dabei wurden zwei Privatautos von Feuerwehrmännern durch umstürzende Bäume beschädigt. Auf der Glanzer Landesstraße bei Feistritz/Drau traf ein umstürzender Baum ein fahrendes Auto. Der Lenker kam mit dem Schrecken davon, sein Pkw wurde allerdings schwer beschädigt.

Der Seebergsattel bei Bad Eisenkappel (Bezirk Völkermarkt) musste auf slowenischer Seite gesperrt werden, zahlreiche Baumstämme blockierten die Fahrbahn. Auf Kärntner Seite ist die Straße bis zur Staatsgrenze frei.

Umgestürzte Bäume im Südburgenland

Im Burgenland hat sich am Montag der Landesfeiertag von seiner stürmischen Seite gezeigt: Rund zehn Feuerwehren mussten seit den frühen Morgenstunden zu mehreren Einsätzen im Südburgenland ausrücken. Zahlreiche Bäume stürzten aufgrund des starken Windes um und blockierten Straßen. In Oberwart flogen außerdem lose Bauteile eines Daches auf die Straße. Verletzt wurde niemand, teilte ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland der APA mit.

Einsätze gab es bis zum Nachmittag u.a. in Zahling (Bezirk Jennersdorf) und in Stegersbach (Bezirk Güssing). Im Bezirk Oberwart mussten die Feuerwehren in den Gemeinden Großpetersdorf, Riedlingsdorf, Bad Tatzmannsdorf, Markt Allhau, Bernstein und in der Bezirkhauptstadt selbst zum Teil mehrmals ausrücken.

Im Landessüden waren nicht nur Straßen versperrt, auch die Stromversorgung wurde unterbrochen. Sturm und Baumbrüche hatten von etwa 4.30 Uhr für Stromausfälle in den Bezirken Oberwart und Güssing gesorgt, so die Energie Burgenland. Das Personal sei im Dauereinsatz, um auftretende Störungen so rasch wie möglich zu beheben, hieß es vom Stromversorger in einer Aussendung.

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