Chronik | Österreich
18.12.2017

Steirer starb bei Aufarbeiten von Sturmschäden

Der 68-Jährige war mit dem Kopf zwischen zwei Baumstämme geraten.

Ein 68 Jahre alter Südsteirer ist am Montag zu Mittag beim Aufarbeiten von Sturmschäden in seinem Forst ums Leben gekommen. Das teilte die Landespolizeidirektion mit. Der Mann geriet mit dem Kopf zwischen zwei Baumstämme. Der Notarzt konnte dem Verunglückten nicht mehr helfen.

Der 68-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz war nach den Unwettern der vergangenen Woche auf einem steil abfallenden Waldstück bei Leutschach mit Holzarbeiten beschäftigt. Dabei wurde er von seinem Sohn und zwei weiteren Helfern unterstützt. Als er einen entwurzelten Baum mit etwa einem halben Meter Durchmesser mit einer Motorsäge vom Wurzelstock trennte, geriet er aus bisher ungeklärter Ursache mit dem Kopf zwischen diesen und einen weiteren Stamm.

Der Sohn und die Arbeiter befreiten den 68-jährigen pensionierten Landwirt und verständigten die Einsatzkräfte. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Südsteirers feststellen. Die Angehörigen werden von einem Kriseninterventionsteam betreut.