Chronik | Österreich
11.08.2017

Steirer ging mit Gewehr in Geschäft: Festnahme

Trotz Waffenverbot: Der 61-jährige Obersteirer marschierte mit einer Waffe in ein Lebensmittelgeschäft und fragte Verkäuferinnen nach Munition.

Ein 61-jähriger Obersteirer ist am Donnerstag mit einem Gewehr in ein Lebensmittelgeschäft in Langenwang im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag einkaufen gegangen. Die Polizei wurde alarmiert und stellte fest, dass gegen den Mann ein Waffenverbot besteht. Die Spezialeinheit Cobra rückte an und nahm den Obersteirer fest. Sein Luftdruckgewehr inklusive Munition wurden ihm abgenommen, hieß es am Freitag.

Der Mann war gegen 11.00 Uhr in das Geschäft gegangen und hat eingekauft sowie die Waffe beim Bezahlen abgelegt und auch nach Munition gefragt. Zwei Verkäuferinnen waren zu dem Zeitpunkt in dem Kaufhaus. Wenig später verließ der Obersteirer das Geschäft und ging weg.

Zeuge rief die Polizei

Ein Zeuge hatte die Polizei gerufen. Die Identität des Verdächtigen war rasch geklärt, doch um welches Gewehr es sich handelte, war zunächst unklar. Die Beamten forschten den Mann aus. Sie fanden ihn auf einer Terrasse und er hatte das Gewehr immer noch bei sich.

Mann leistete bei Festnahme keine Widerstand

Wegen des aufrechten Waffenverbots und der Unklarheit über die Art des Gewehrs wurde die Cobra gerufen. Der 61-Jährige wurde aufgefordert, das Haus zu verlassen. Der Obersteirer tat, was man von ihm verlangte. Dann nahmen ihn die Beamten fest. Er leistete keinen Widerstand. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.