Manipulation am Reifen? Ein Steirer hatte extremes Glück

© dpa-Zentralbild/Arno Burgi

Steiermark
10/03/2014

Mit lockeren Radmuttern auf A2 unterwegs

Autoreifen bei Firmenauto löste sich nach Abfahrt.

Extremes Glück hatte ein 39-jähriger Steirer, an dessen Firmenauto ein Unbekannter die Radmuttern an einem Reifen gelockert hatte. Nachdem sich während der Fahrt ein Rad gelöst hatte, konnte der Mann gerade noch sein Fahrzeug anhalten. Zuvor war er mit den lockeren Muttern sogar noch kilometerweit auf der Autobahn gefahren. Am Donnerstag erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Der Mann aus dem Bezirk Südoststeiermark ist mit seinem Firmenwagen in der Steiermark und Kärnten unterwegs. Schon am vergangenen Wochenende hörte er verdächtige Klopfgeräusche am Auto. Da er diese nicht zuordnen konnte und die Werkstatt ihm telefonisch mitteilte, es dürfte sich um kein gefährliches Problem handeln, fuhr er weiter. Am Dienstag schließlich war er auf der der Südautobahn (A2) von Graz nach Laßnitzhöhe unterwegs. Kurz nach der Abfahrt löste sich im Gemeindegebiet von Nestelbach (Bezirk Graz-Umgebung) plötzlich der Reifen.

Der 39-Jährige stoppte sein Fahrzeug und bemerkte den Schaden. Da es sich um keinen Montagefehler handeln kann, ging er am Donnerstag zur Polizei. Laut Ermittlern konnte er keine Feinde nennen, die ihm so etwas antun würden. Er konnte auch nicht genau sagen, wo die Radmuttern gelockert wurden. Am Auto entstand ein Sachschaden in der Höhe von etwa 5000 Euro.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.