Chronik | Österreich
18.04.2017

Sechs Verkehrstote am Osterwochenende

Drei weniger als im Vorjahr. Kollision zwischen Auto und Lokalbahn im Flachgau.

Das Osterwochenende ist laut Innenministerium mit sechs Verkehrstoten auf Österreichs Straßen deutlich weniger blutig verlaufen als 2016. Im Vorjahr waren von Karfreitag bis inklusive Ostermontag neun Menschen ums Leben gekommen.

Die positive Entwicklung ist aber nur im Vergleich zu 2016 eine solche. Denn in den Jahren 2013 bis 2015 gab es deutlich weniger Verkehrstote als heuer. 2015 starben drei Verkehrsteilnehmer, 2014 waren es vier und 2013 nur einer.

Flachgau: Kollision zwischen Auto und Lokalbahn

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einer Garnitur der Salzburger Lokalbahn ist am Montagnachmittag im Flachgau der Lenker des Pkw verletzt worden. Der Einheimische war um 17.00 Uhr in Bürmoos beim Bahnübergang Friedhofstraße mit seinem Wagen trotz Rotlichts in die Eisenbahnkreuzung eingefahren. Erst dort bemerkte der 20-Jährige, dass gerade ein Zug daherkam, berichtete die Polizei.

Der Lokführer konnte den Triebwagen trotz Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig anhalten. Der Zug erfasste das Auto auf der Lenkerseite und schleuderte es einige Meter weg. Dabei wurde der 20-Jährige verletzt. Das Rote Kreuz lieferte ihn in das Krankenhaus Oberndorf ein. Sein um zwei Jahre jüngerer Bruder überstand den Unfall am Beifahrersitz unverletzt.

Am Triebwagen entstand erheblicher Schaden, das Auto wurde total beschädigt. Die Bahnstrecke war während der Aufräumarbeiten unterbrochen. Im Einsatz standen die Feuerwehren Bürmoos, Lamprechtshausen und St. Georgen.