Chronik | Österreich
14.07.2017

Schweinegülle löst massives Fischsterben aus

Ein Bach in der Weststeiermark bei Schwanberg wurde auf einer Länge von rund drei Kilometern verunreinigt.

Schweinegülle, die aus einem Güllekeller eines weststeirischen Schweinezuchtbetriebes in einen Bach gelangt ist, hat am Donnerstag auf mehreren Kilometern für ein massives Fischsterben gesorgt. Die Höhe des Schadens stand vorerst nicht fest, teilte die Landespolizeidirektion am Freitag mit. Unklar blieb vorerst auch, wie viel Gülle ausgetreten ist.

Eine Anrainerin hatte am Donnerstagabend bei einem Spaziergang tote Fische im Stullneggbach bei Schwanberg (Bezirk Deutschlandsberg) bemerkt. Wie die Polizei ermittelte, war die Jauche von einem Schweinestall über die Entlüftungsrohre des Güllekellers ausgetreten und über einen angrenzenden Maisacker in den Bach gelangt. In diesem wurde auf rund drei Kilometern ein massives Fischsterben festgestellt.

Der Austritt weiterer Gülle konnte vom Landwirt des Betriebes, in dem in drei Ställen rund 1.500 Schweine gezüchtet werden, selbst behoben werden. Der Gewässerschutzbeauftragte des Landes habe an mehreren Stellen Wasserproben entnommen. Die Höhe des Schadens werde erst im Laufe der kommenden Woche feststehen, hieß es vonseiten der Polizeiinspektion Schwanberg.