Chronik | Österreich
25.06.2017

Gewitter im Lungau setzte Wald in Brand

Durch einen Blitzschlag fingen mehrere Bäume Feuer, die Feuerwehr hat den Brand aber mittlerweile unter Kontrolle.

Ein Gewitter hat am Sonntagvormittag in Thomatal (Lungau) einen kleineren Waldbrand verursacht. Durch einen Blitzeinschlag fingen mehre Bäume Feuer. Der Brand konnte mittlerweile von den Rettungskräften wieder unter Kontrolle gebracht werden. Starke Regenfälle hielten zudem die Feuerwehren im Pongau und Pinzgau auf Trab, teilte die Landeswarnzentrale Salzburg mit.

Im Pongau waren besonders Eben, Bischofshofen und Obertauern betroffen. Hier mussten Keller ausgepumpt und Muren beseitigt werden. Aber auch in Zell am See (Pinzgau) waren die Einsatzkräfte gefordert, die Folgen des Starkregens zu bekämpfen. Auch in Weißpriach (Lungau) meldete die Warnzentrale kleinere Muren und Überflutungen.

Ein heftiges Unwetter hat in der Nacht auf Sonntag besonders in Kaprun (Pinzgau) für wenig Schlaf bei den 31 Feuerwehrmännern gesorgt. Drei Mal mussten die Helfer in Folge ausrücken, um die Schäden des Wolkenbruchs zu bekämpfen. Der vordere Falkenbachwandgraben war verklaust und verlegte die Straße. Außerdem mussten weitere Schächte entlang der Nikolaus-Gassner-Straße freigemacht werden. Kurz darauf wurde der überflutete Keller einer Bar ausgepumpt. Darauf folgte ein Einsatz nach einem Murenabgang im Bereich Schneckenreith.