Chronik | Österreich
29.07.2017

Reiseverkehr sorgt in Kärnten für kilometerlange Staus

Auch vor dem Tauerntunnel in Salzburg gibt es Verzögerungen. Für Sonntag wird starker Rückreiseverkehr erwartet.

Der starke Reiseverkehr hat am Samstagvormittag vor allem in Kärnten zu massiven Staus geführt. Wie der ÖAMTC mitteilte, reichte der Stau vor dem Karawankentunnel in Fahrtrichtung Süden mehr als 14 Kilometer zurück, auch auf der Tauernautobahn in Salzburg gab es Behinderungen.

"Der Verkehr steht fast im gesamten Verlauf der Karawankenautobahn", sagte Harald Lasser vom ÖAMTC. Allein vor dem Tunnel nach Slowenien betrug die Wartezeit auf der A11 zwei Stunden, insgesamt mussten Autofahrer einige Stunden mehr einplanen - ab etwa 10.00 Uhr gab es auf der Tauernautobahn (A10) nämlich sowohl vor dem Oswaldibergtunnel als auch vor dem Kroislerwandtunnel Blockabfertigung. Im Raum Spittal staute es sich ebenfalls.

Auf der A10 in Salzburg gab es am Vormittag zwei Kilometer Stau bei St. Michael und acht Kilometer Stau vor dem Tauerntunnel. Verschärft wurde die Lage durch einen Unfall bei Golling, bei dem zwei Kinder leicht verletzt wurden: "Die Autobahn musste kurzfristig gesperrt werden, die Sperre wurde aber nach kurzer Zeit wieder aufgehoben", sagte Lasser. Probleme wurden auch im Bereich des Knoten Salzburg verzeichnet.

Für die Steiermark meldete der ARBÖ Behinderungen vor den Baustellenbereichen bei Rottenmann und Kalwang. Hier betrugen die Staulängen rund 13 Kilometer in Richtung Spielfeld.

Beim ÖAMTC erwartet man, dass der Rückreiseverkehr in Richtung Norden Samstagabend zunehmen wird. "Das wird auch am Sonntag so bleiben. In Richtung Süden wird es auch wieder viel Verkehr geben, aber nicht in dem Ausmaß wie heute", prognostizierte Lasser. Einiges los sein werde auch im Osten Österreichs, wenn sich Formel 1-Fans auf den Weg zum Grand Prix in Ungarn machen werden - und wenn sie sich nach dem Rennen gleichzeitig auf den Weg nach Hause machen werden.