Chronik | Österreich
05.09.2017

Raucher auf Tabakmesse in Salzburg angezeigt

Die Bezirkshauptmannschaft hatte den Veranstalter zuvor gewarnt, dass das Rauchverbot einzuhalten sei.

All jene Raucher, die im Rahmen einer Tabakmesse in Bergheim, Salzburg gequalmt haben, wurden nun von der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

Ursprünglich war die Messe als Veranstaltung ohne Rauchverbot angepriesen worden, berichtet orf.at. Mit strengen Zugangskontrollen und deklariert als geschlossene Veranstaltung komme das Rauch-Verbot nicht zur Anwendung, sagte Trafikantensprecher Schlager zu orf.at.

Bezirkshauptmann Reinhold Mayer ließ dies aber nicht gelten und sprach bereits im Juni eine Warnung aus, dass das Rauchverbot auch hier einzuhalten sei. Am Wochendende der Messe rückten zwei Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft aus, um zu kontrollieren.

Sie entdeckten etliche aufgestellte Aschenbecher und erwischten ein halbes Dutzend Messeteilnehmer beim Rauchen, so orf.at. Der Veranstalter und sämtliche Raucher seien dabei sofort abgemahnt und angezeigt worden. Der Strafrahmen bei Verstößen gegen das Rauchverbot beträgt bis zu 7.500 Euro, im Wiederholungsfall sogar bis zu 15.000 Euro, sagte Bezirkshauptmann Mayer. Er leitete ein Verwaltungsstrafverfahren ein.