Eltern sollten ihre Kinder darüber aufklären, welche Streiche erlaubt, und welche verboten sind (Archivbild).

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Chronik Österreich
10/29/2014

Polizei warnt vor Halloween-Streichen

Der Brauch "Süßes oder Saures" könnte Kinder und Jugendliche zur Sachbeschädigung verleiten.

Am 31. Oktober ist es wieder soweit: Halloween, die Nacht der Streiche und verrückten Kostüme, in der Demjenigen Saures blüht, der nichts Süßes geben will.

Doch verstehen gerade diesen Halloween-Brauch Kinder und Jugendliche mitunter als Freibrief für Sachbeschädigungen, teilt das Bundeskriminalamt (BK) mit. So müssten sich die Behörden immer wieder mit aus dem Ruder gelaufenen Aktionen auseinandersetzen. Welche Halloween-Streiche verboten sind, darüber klärt das BK nun auf.

Eierwerfen und Co.: Verboten!

Eltern sollten ihrem Nachwuchs vor dem 31. Oktober klarmachen, dass auch zu Halloween Sachbeschädigungen und andere vom Strafgesetzbuch umfasste Handlungen polizeilich und gerichtlich verfolgt werden. Wenn Jugendliche erwischt werden, wie sie Hauswände oder Autos mit Eiern bewerfen, müssen sie sich verantworten.

Dasselbe gilt für Schmierereien, Steinwürfe gegen Fenster, Verwüstungen von Blumenbeeten, umgeworfene Mülltonnen oder das Anzünden von Briefkästen. Andere Kinder zu bestehlen oder Anrainer zu bedrohen, wenn diese nichts herausrücken, sowie Lärmbelästigungen sind ebenfalls strafbare Delikte.

Zivilrechtsweg

Dazu kommt, dass die Opfer solcher Aktionen zumindest auf dem Zivilrechtsweg ihre Forderungen auch dann einklagen können, wenn die Täter unter 14 und damit strafunmündig sind. Auch das Jugendamt wird in solchen Fällen eingeschaltet.

Potenziellen Halloween-Opfern empfiehlt das BK, Autos, Motorräder und Fahrräder in Garagen oder auf geschützten Parkplätzen abzustellen. Spielsachen, Gartenmöbel und andere Gegenstände sollten nach Möglichkeit nicht im Freien gelassen werden, brennbare Materialien aus Postkästen entfernt werden. Einfahrten und Gärten sind idealerweise zu beleuchten.

Schwerpunkt-Aktionen der Polizei

Statistiken zu Straftaten zu Halloween gibt es laut BK-Sprecher Mario Hejl nicht. Es gebe aber einige Polizeiaktionen und Schwerpunkte. So will die Wiener Polizei ihre Überwachung verstärken. Mehr Arbeit bekommt die Exekutive auch dadurch, dass zu Halloween die Bevölkerung deutlich häufiger anruft.

Halloween-Kürbisse des Grauens:

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