APA14224870-2 - 20082013 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT CI - THEMENBILD - Illustration zum Thema "Sicherheits-App der Polizei für Smartphones": Die App bietet Neuigkeiten, Präventionstipps sowie aufrechte Fahndungen nach Sachen und Personen - u.a. besteht auch die Möglichkeit anhand des Standortes zu erfahren, wo sich die nächstgelegene Polizeidienststelle befindet. APA-FOTO: HANS KLAUS TECHT

© APA/HANS KLAUS TECHT

Fahndungshilfe
08/21/2013

Polizei-App nun ohne Leichenfotos

Smartphone-Anwendung erhielt Update. Bereits 80.000 Downloads.

Die aktualisierte App der Polizei ist am Dienstagabend im Beisein von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) im Pavillon der Wiener Strandbar Herrmann präsentiert worden. "Informieren und Information erhalten" - das solle die App ermöglichen, sagte Mikl-Leitner. Laut der Ressortchefin wurde die im Juli eingeführte Smartphone-Anwendung 80.000 Mal heruntergeladen. Nun wurden Verkehrsinfos hinzugefügt, die kritisierten Fotos unbekannter Leichen hingegen entfernt.

Seit Mitte August ist die Software in der Version 1.2. für die Plattformen von Google, Apple oder Microsoft erhältlich. Diese beinhaltet nun aktuelle, österreichweite Verkehrsmeldungen von den Landesleitzentralen, welche durch GPS auf den Standort des jeweiligen Users angepasst werden. Laut Hans-Peter Stückler vom Bundeskriminalamts (BK) wird im vierten Quartal die Planungsphase für eine zweite Version beginnen.

Noch kein Fahndungserfolg

Die 2012 angekündigte "offizielle Polizei-App Österreichs" liefert Informationen zu Fahndungen, Straftaten, gibt Präventionstipps und hilft beim Auffinden der zuständigen Polizeistation. Die Inhalte der von der Firma Rubicon in acht Wochen programmierten Anwendung umfassen im Grunde jene, die auf den Internetseiten der Landespolizeikommanden und des BK aufscheinen. Fahndungserfolg wurde über diesen Weg bisher zwar noch keiner erzielt, doch das App "sei eine weitere Möglichkeit, die man nutzen muss", erläuterte Mario Hejl, Sprecher des BK.

Die Fotos unbekannter Leichen wurden inzwischen von der Anwendung entfernt, so Hejl. Die Entscheidung über die Veröffentlichung dieser Fotos erfolgt im übrigen nicht durch die Exekutive selbst, sondern auf Anordnung durch die Staatsanwaltschaft. Auf der BK-Internetseite sind diese Fotos seit Jahren zugänglich und mit einem Warnhinweis versehen.

Mehr Infos auf der Facebook-Seite des Bundeskriminalamts

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