© AP_Michael Probst

Wien/Frankfurt
09/21/2013

Ölgeruch an Bord: Lufthansa-Maschine musste umkehren

Pilot ging auf Nummer sicher. Triebwerksölrückstände gelten als hochgefährlich.

Nicht wirklich angenehm für die Passagiere ist am Freitag der Flug einer Lufthansa-Maschine von Frankfurt nach Wien verlaufen: Wegen Ölgeruchs in der Kabine musste der Airbus A320-200 (D-AIPW) kurz nach dem Start in Frankfurt am Main wieder zum Ausgangsflughafen zurückkehren, zitiert Austrian Wings den Aviation Herald. Die Maschine hätte als Flug LH 1232 nach Wien fliegen sollen. Grund für den Zwischenfall war starker Ölgeruch an Bord. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

Bereits im Steigflug hatte die Besatzung den starken Ölgeruch bemerkt und das Aufsteigen in einer Höhe von 2.500 Fuß beendet. Wenig später erfolgte die Landung auf der Piste 25C, wo der Jet bereits von Einsatzkräften erwartet wurde. Nach einer kurzen Abklärung der Situation entschied sich der Kapitän, zur Abstellposition zu rollen und auf eine Notevakuierung zu verzichten.

Die Passagiere wurden mit rund zweistündiger Verspätung an Bord des Airbus A321 mit der Registrierung D-AISJ nach Wien geflogen. Triebwerksölrückstände, die in Cockpit und Kabine eindringen, gelten bei Fachleuten aufgrund ihrer toxischen Inhaltsstoffe als hochgefährlich, so Austrian Wings.

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