Chronik | Österreich
24.12.2017

Oberösterreicher starb nach Überdosis Drogen

Mann war Mitte Dezember in kritischem Zustand in Spital gebracht worden.

Jener 30 Jahre alte Oberösterreicher, der nach Suchtmittelmissbrauch Mitte Dezember ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert worden war, ist am Abend des 23. Dezember gestorben. Dies teilte die Landespolizeidirektion Kärnten am Sonntag, Heiliger Abend, mit. Die genaue Todesursache wird erst nach chemisch-toxikologischer Untersuchung der Blutproben feststehen, wie das Landeskriminalamt bekannt gab.

"U47700"

Der 30-Jährige war zusammen mit einem gleichaltrigen Landsmann sowie einem 25-jährigen Kärntner am 13. Dezember mit Verdacht auf Überdosis eingeliefert worden. Der drei Männer waren in einer Therapiestation. Einer von ihnen, der Kärntner, hatte die Drogen im Internet bestellt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um eine extrem starke Droge namens "U47700" handelt. Im Mai war bereits ein Mann in derselben Therapiestation an dieser Substanz gestorben.

Der Kärntner und einer der Oberösterreicher waren kurz danach wieder aus dem Klinikum entlassen worden. Der dritte befand sich nach wie vor in kritischem Zustand, nun verloren die Ärzte den Kampf um sein Leben.