Schutzweg (Symbolbild)

© APA/GEORG HOCHMUTH

Steiermark
12/04/2014

Neunjährige auf Zebrastreifen angefahren

Hergang von Unfall am Weg zur Schule noch unklar - Polizei hofft auf Zeugen.

Eine neunjährige Schülerin ist Mittwochfrüh in Hausmannstätten (Bezirk Graz-Umgebung) von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der Unfallhergang sei noch unklar, so die Polizei. Generell werde zurzeit - jahreszeitlich bedingt - eine Häufung von Unfällen mit verunglückten Fußgängern in den Morgen- und Abendstunden im Straßenverkehr verzeichnet, hieß es am Donnerstag seitens der Polizei.

Schülerin war gegen 7.00 Uhr auf der Fernitzer Straße auf dem Weg in die Schule und hatte einen Scooter bei sich. Auf Höhe des "Lagerhauses" wurde sie aus derzeit ungeklärter Ursache vom Pkw eines 52-jährigen Lenkers aus der Südoststeiermark erfasst. Das Mädchen musste ins LKH Graz eingeliefert werden, der Lenker erlitt einen Schock und konnte noch nicht befragt werden. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

Pensionistin lebensgefährlich verletzt

In Wagna (Bezirk Leibnitz) wurde bei einer Kollision mit einem Pkw - ebenfalls im Bereich eines Schutzweges - am Mittwoch gegen 17.40 Uhr eine 70-jährige Pensionistin lebensgefährlich verletzt. Ein 23-jähriger Lenker aus dem Bezirk Leibnitz hatte die dunkel gekleidete Frau, die offenbar einige Meter neben dem Schutzweg die Marburgerstraße überqueren wollte, zu spät erkannt: Trotz Notbremsung und Ausweichversuchs wurde die Steirerin gegen die Motorhaube und dann auf die Fahrbahn geschleudert. Sie erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurde ebenfalls ins LKH Graz gebracht.

Ebenfalls Mittwoch gegen 17.20 Uhr wollte eine 54-Jährige in der Grazer Umlandgemeinde Unterpremstätten auf einem Schutzweg die Fahrbahn überqueren. Auch sie wurde von einem Pkw erfasst. Die 48-jährige Lenkerin konnte auch in diesem Fall trotz sofort eingeleiteter Notbremsung einen Zusammenstoß mit der dunkel gekleideten Fußgängerin nicht mehr verhindern, wie die Polizei mitteilte. Die Verletzte wurde von den Rettungskräften in das UKH Graz gefahren.

Besondere Vorsicht geboten

Die Landespolizeidirektion Steiermark rät wegen der gehäuft auftretenden Verkehrsunfälle zur besonderen Vorsicht bei Fahrzeuglenkern und Fußgängern: Speziell dunkel gekleidete Personen seien in der früh eintretenden Dämmerung schwer zu erkennen. "Dunkle Kleidung, noch dazu ohne Rückstrahler, ist jetzt im Straßenverkehr für Fußgänger sehr ungünstig", so Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion. Er empfiehlt Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit und Fußgängern besondere Vorsicht: "Fußgänger am Schutzweg haben Vorrang. Sicherer ist es dennoch, wenn vor dem Überqueren der Straße noch einmal die Verkehrssituation genau eingeschätzt wird", so Grundnig.

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