Chronik | Österreich
10.01.2018

Nach Monaten geklärt: Buben legten Brand in Steiermark

Drei Schüler hantierten mit Benzin und Streichhölzern und brannten damit ein Gebäude ab.

Drei Schüler sind drei Monate nach einem Feuer in der weststeirischen Stadt Deutschlandsberg als Brandstifter ausgeforscht worden. Die Buben im Alter von elf und zwölf Jahren hatten an einem leer stehenden Nebengebäude mit Benzin hantiert und gezündelt. Die Flammen hatten das Gebäude beschädigt, aber da es ohnehin abgerissen werden sollte, entstand der Eigentümerin kein Schaden.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, waren die wochenlangen Ermittlungen zielführend: Die Buben hatten in der Nacht auf den 12. Oktober Benzin wenige Meter vom Gebäude entfernt auf den Boden geschüttet und mit Streichhölzern angezündet. Außerdem kippten sie den Treibstoff auf Ziegelsteine, die an der Außenwand des Gebäudes aufgestapelt waren. Auch da zündelten sie, doch die Flammen gerieten außer Kontrolle. Verletzt wurde niemand.