© dpa/Julian Stratenschulte

Wetter
07/23/2015

Mit dem Schwitzen ist es vorbei: Ab Samstag kühlt es ab

In der kommenden Woche regnet es wieder öfter.

Mit der großen Hitze ist es vorläufig vorbei. Spätestens am Samstag kühlt es auch im Osten merklich ab. In der kommenden Woche halten sich die Temperaturen "nur noch" unter 30 Grad und es regnet wieder öfter, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag.

Am Freitag ist es zunächst noch überwiegend sonnig. Im Bergland gibt es etwas mehr Wolken und auch tagsüber türmen sich immer mehr Quellwolken auf. Einige Gewitterzellen flammen auf, die meisten beschränken sich auf die Bergregionen. Am Nachmittag könnte es aber auch ganz im Osten für die eine oder andere Gewitterentwicklung ausreichen, sonst ist die Gewittergefahr im Flachland vorübergehend etwas geringer. Die Frühtemperaturen reichen von 16 bis 22 Grad, untertags wird es noch 27 bis 34 Grad heiß.

Am Samstag kommt von Nordwesten her die Kaltfront, das Gewitterpotenzial steigt im Tagesverlauf verbreitet an. Die Abkühlung wird auch deutlich spürbar sein. Zunächst ist es in vielen Teilen des Landes aber noch einmal schwül-heiß, die höchsten Temperaturen sind im Osten und Südosten zu finden. An der Alpennordseite ist der Himmel meist wolkenverhangen, ansonsten scheint auch immer wieder die Sonne. Der meiste Regen fällt voraussichtlich zwischen Vorarlberg und der Obersteiermark. Nun erreichen die Frühtemperaturen nur noch 15 bis 23 Grad, untertags wird es 24 bis 34 Grad warm.

Am Sonntag kann sich das Wetter hinter der abgezogenen Störungszone vorübergehend stabilisieren. Es geht teils sonnig, teils bewölkt durch den Tag. Insgesamt stärkere Bewölkung ist vom Alpenhauptkamm südwärts zu erwarten, doch nur vereinzelt kommt es zu Regenschauern. Die Temperaturen gehen weiter zurück: in der Früh zwölf bis 20, untertags 21 bis 27 Grad.

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Unwetter in Deutschland

Unwetter in Deutschland

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Am Montag ist durch den Aufzug eines weiteren Kaltfrontausläufers im Laufe des Tages wieder mit zunehmend labilen Wetterverhältnissen zu rechnen. Auf Phasen mit aufgelockerter Bewölkung und auch einigen Sonnenfenstern folgen zunehmend kompakte Quellwolken. Die Schauer-und Gewitteraktivität lebt neuerlich auf. Länger sonnig bleibt es voraussichtlich ganz im Osten und Südosten, dort werden nur vereinzelt Gewitterzellen erwartet. Der Wind bläst oft nur schwach und richtungsvariabel, im Zuge von kräftigen Schauern sind allerdings auch starke Windböen, hauptsächlich aus westlicher Richtung möglich. Die Frühtemperaturen reichen von 13 bis 19, die Tageshöchsttemperaturen von 23 bis 29 Grad.

Am Dienstag geht es nördlich der Alpen, im nördlichen und östlichen Flachland wechselnd bewölkt mit einigen sonnigen Phasen und vor allem im Donautal recht windig durch den Tag. Nur vereinzelt können kurze Regenschauer vorkommen. Im Süden ist es oft stärker bewölkt, dort kann es gebietsweise immer wieder etwas regnen. Die Temperaturen bleiben angenehm: in der Früh von 15 bis 22, untertags von 22 bis 28 Grad.

Rekordnacht

Indes jagt in diesem Juli ein Rekord den nächsten - in Wien sind die Temperaturen in der Nacht auf Donnerstag nicht unter 26,9 Grad in der Wiener Innenstadt und 25,3 Grad auf der Hohen Warte gesunken. Damit war dies die wärmste Nacht seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1872. In den kommenden Tagen pendeln sich die Temperaturen allmählich auf durchschnittliche Werte ein, der Temperaturrückgang erfolgt aber wie gewohnt mit teils heftigen Schauern und Gewittern.

Nach dem heißesten Tag im Jahr mit 38,6 Grad in Gars am Kamp folgte in Wien eine Rekordnacht. "In der Wiener Innenstadt sind die Temperaturen nicht unter 26,9 Grad gesunken, auf der Hohen Warte nicht unter 25,3 Grad. Das ist ein neuer Rekord", so Clemens Teutsch-Zumtobel vom Wetterdienst UBIMET. "Seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1872 ist das die wärmste Nacht, der alte Rekord auf der Hohen Warte von 24,4 Grad vom 8. Juli wurde somit um ein Grad übertroffen."

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Weiterführende Links:

Niederschlagdefizit seit April

Der für die kommende Woche prognostizierte Regen ist besonders für die Landwirtschaft wichtig. Denn seit April leiden Agrarunternehmen unter einem Niederschlagsdefizit, wie die Österreichischer Hagelversicherung am Donnerstag berichtete. Von der Dürre besonders betroffen ist der Osten Österreichs und da vor allem das Wein- und das Waldviertel sowie Teile der Steiermark zwischen Graz und Hartberg.

Vorarlberg, Tirol, Osttirol, das südliche Salzburg sowie das nördliche Kärnten gehören noch zu den niederschlagsreichsten Gebieten. Die Hagelversicherung rechnet damit, dass die Dürre für die Herbstkulturen wie Mais, Kürbis und Kartoffeln einen Schaden von rund 100 Millionen Euro bedeuten wird.

Die Kulturen seien in ihrem Wachstum teilweise stecken geblieben, sagte Sprecher Mario Winkler. Das Getreide sei bereits größtenteils abgeerntet. Große Schäden gab es im ersten Halbjahr allerdings auch durch Hagelunwetter in der Höhe von 30 Millionen Euro.

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