Chronik | Österreich
23.02.2018

Millionenpleite einer Baufirma

125 Mitarbeiter sind betroffen, der Personalstand soll reduziert werden.

„Mit uns bauen Sie Ihre Zukunft! Wir sind ein Familienbetrieb, der mit Qualitätsarbeit zu fairen Preisen überzeugt“, heißt es auf der Homepage der Damax GmbH. „Seit 2008 unterstützen wir Privatpersonen, Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe bei der Realisierung ihres Klein- und Großprojektes.“ Doch jetzt hat die Baufirma offenbar Schlagseite bekommen. Das Unternehmen mit Sitz 1200 Wien, das sich vor allem mit Innenausbauten beschäftigt, hat ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt.

Laut dem Gläubigerschutzverband Creditreform sind 125 Mitarbeiter betroffen. Im Jahr 2016 waren es noch 152 Mitarbeiter.

„Auf die Insolvenzursachen wurde im Eröffnungsantrag noch nicht eingegangen“, heißt es dazu von Creditreform. Das Unternehmen soll fortgeführt und den 63 Gläubigern soll eine Quote von 30 Prozent angeboten werden. Eine weitere Verbesserung der Quote wird nicht ausgeschlossen. Die Quote soll aber aus dem laufenden Geschäft bzw. den Überschüssen finanziert werden. Zugleich soll auch ein Fahrzeug verkauft und der Personalstand reduziert werden.

Auch zu den Schulden gibt es keine aktuellen Angaben. Laut Bilanz 2016 betrug der Schuldenstand damals bereits 2,025 Millionen Euro, das negative Eigenkapital lag bei 299.000 Euro. Der Bilanzverlust wurde mit 320.700 Euro beziffert, der Verlustvortrag aus dem Jahr 2015 mit rund 354.600 Euro.