Chronik | Österreich
11.01.2018

Mehrere Schwerverletzte bei Unfällen auf Rodelbahn

Auf der Tiroler Bahn gab es binnen 90 Minuten gleich vier Unfälle.

Vier zum Teil Schwerverletzte haben am Mittwoch innerhalb von 90 Minuten mehrere Rodelunfälle auf einer Bahn in Hainzenberg im Zillertal (Bezirk Schwaz) gefordert. Wie die Polizei berichtete, hatten alle vier Wintersportler bei den Stürzen, die sich zwischen 20.15 und 21.45 Uhr ereigneten, die Kontrolle über ihre Sportgeräte verloren. Sie wurden in das Krankenhaus in Schwaz eingeliefert.

Den Anfang machte eine 30-jährige Britin. Die Urlauberin verlor in einer Höhe von rund 1.500 Metern die Herrschaft über ihre Rodel, stürzte und verletzte sich schwer. Unter anderem dürfte sie laut Polizei eine Fraktur am rechten Fuß erlitten haben.

Kontrolle verloren

Gegen 21.15 Uhr verunglückte eine 47-jährige Deutsche nach dem offiziellen Ende der Rodelbahn im anschließenden steilen Gelände. Die Frau, die wegen der harten Beschaffenheit des Schnees die Kontrolle verloren haben dürfte, rammte eine hölzerne Absperrung. Dabei erlitt sie einen Bruch des Sprunggelenkes.

Rund eine halbe Stunde später erwischte es wiederum einen 29-jährigen Deutschen. Der Urlauber stürzte ebenfalls in rund 1.500 Metern Höhe. Er wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und eine Rippenfraktur ins Spital eingeliefert.

Gegen 21.45 Uhr verunglückte schließlich noch eine 26-jährige niederländische Urlauberin. Die Frau, die sich dabei das Knie verdreht hatte, wurde ebenfalls in das Krankenhaus nach Schwaz eingeliefert.