Chronik | Österreich
29.05.2017

Mann feuerte mit Schreckschusspistole aus Pkw

Ein 23-jähriger Südoststeirer erschreckte zwei Buben mit Schüssen vom Beifahrersitz. Bei seiner Einvernahme zeigte der Mann keine Einsicht.

Ein 23-Jähriger soll in der Südoststeiermark aus einem fahrenden Pkw heraus mit einer Schreckschusspistole in Richtung zweier Kinder, junge Feuerwehrleute, gefeuert haben. Der Vorfall hatte sich am Freitagnachmittag zugetragen, am Montag wurde der Verdächtige ausgeforscht. Bei der Befragung zeigte der Oststeirer keinerlei Schuldbewusstsein, berichtete die Polizei am Montag. Er wurde angezeigt.

Die Buben waren am Freitag gegen 16.45 Uhr mit ihren Fahrrädern bei St. Stefan im Rosental (Bezirk Südoststeiermark) auf dem Weg zu einer Übung der Feuerwehrjugend Lichendorf. Zu selben Zeit fuhr eine 18-Jährige mit ihrem Freund auf der Paldauerstraße (L216). Plötzlich schoss der Mann vom Beifahrersitz aus mehrmals in Richtung der Kinder. Anschließend raste das Paar davon.

Weitere Schüsse

Die beiden laut Polizei "stark verängstigten" Buben sammelten die Patronenhülsen ein und gaben sie beim Rüsthaus ihrem Kommandanten, der sofort die Polizei verständigte. Im Zuge einer Fahndung konnte eine Streife den Wagen in Lichendorf stoppen. Wie weitere Ermittlungen ergaben, hatte der Oststeirer außerdem auf dem Parkplatz eines Supermarktes und auf Höhe der Polizeiinspektion in St. Stefan im Rosentalin sowie im Bereich Lichendorf geschossen.

Bei seiner Einvernahme zeigte der Mann aus dem Bezirk Südoststeiermark keine Einsicht. Ihm wurde die Schreckschusspistole samt Munition abgenommen und ein Waffenverbot verhängt.

Erst am Wochenende hat ein Mann beim GTI-Treffen am Wörthersee mit einem Schuss aus einem Auto für Gefahr gesorgt.