Chronik | Österreich
09.04.2017

Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen: 135 Stunden am Steuer

In zwei Wochen saß der Lkw-Fahrer 135 Stunden hinter dem Lenkrad und machte nur sieben Stunden Pause.

Bei einer Schwerverkehrskontrolle im Salzburger Flachgau hat die Polizei am Samstag einen 38-jährigen Berufskraftfahrer erwischt, der die vorgeschriebenen Lenkzeiten massiv übertreten und falsch aufgezeichnet hat. Der Mann saß in zwei Wochen 135 Stunden am Steuer seines Lkw. Er machte in dieser Zeit nur sieben Stunden Pause, berichtete die Polizei Salzburg.

Bei der Kontrolle des tschechischen Sattelschleppers auf der A1 Westautobahn in Eugendorf stellten die Polizisten fest, dass der Fahrer die Lenkzeiten durch falsche Aufzeichnungen im Fahrtenschreiber und auf der Fahrerkarte manipulierte. Bei der Auswertung der Daten kam heraus, dass der Mann in der Woche von 27. März bis 2. April insgesamt 70 Stunden am Steuer gesessen war. Die Ruhezeit betrug lediglich fünf Stunden. In der Woche darauf war er 65 Stunden am Steuer, mit nur zwei Stunden Pause.

Erlaubt wären in den zwei Wochen lediglich 90 Fahrtstunden gewesen. Der 38-Jährige wurde deshalb wegen 25 Übertretungen der maximalen Lenkzeiten angezeigt und durfte seien Fahrt nicht mehr fortsetzen.