Chronik | Österreich
22.01.2018

Leoben: 6000 Liter Chemikalie nach Unfall ausgeflossen

Nach dem Unfall mussten bis zu sechs Kubikmeter Erdreich abgetragen werden.

Rund 6.000 Liter einer Chemikalie, die zum Anrühren von Beton verwendet wird, sind in der Nacht auf Montag beim Unfall eines Lkw in Leoben ausgeflossen und ins Erdreich eingedrungen. Laut Landespolizeidirektion mussten fünf bis sechs Kubikmeter Erdreich abgetragen und entsorgt werden. Die Abfahrt Leoben-West der Semmering Schnellstraße (S6) wurde für die Aufräumarbeiten gesperrt.

Der 47-jährige Lkw-Lenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag fuhr gegen 1.00 Uhr mit seinem Schwerfahrzeug und einem Anhänger in Richtung St. Michael. Er hatte 18 Kunststofftanks mit je 1.000 Liter geladen. Nahe der Abfahrt Leoben-West soll der Mann laut eigenen Angaben von einem Klein-Lkw überholt worden sein. Dieser dürfte knapp vor dem Schwerfahrzeug auf den rechten Fahrstreifen eingeschwenkt haben, weshalb der 47-Jährige abrupt bremsen musste. Dabei geriet der Anhänger ins Schleudern und prallte gegen eine Leitschiene. Der Planenaufbau wurde abgerissen und acht Tanks fielen auf die Fahrbahn und in den Graben. Mehrere Behälter platzten dabei auf.