Chronik | Österreich
07.11.2016

Leiche in Tirol: Ermittler gehen von Gewaltverbrechen aus

Die Todesursache ist noch unklar. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann im Alter von 25 bis 30 Jahren.

Ein Lkw-Lenker hat Montagfrüh eine Leiche neben einem Parkplatz an der Eibergstraße (B173) im Gemeindegebiet von Söll (Bezirk Kufstein) entdeckt. Offenbar hat jemand versucht, den Toten im Alter von 25 bis 30 Jahren dort verschwinden zu lassen. Die Ermittler gingen von einem Gewaltverbrechen aus.

"Die genaue Todesursache ist vorerst aber unklar", sagte LKA-Chef Walter Pupp. Eine Obduktion am Nachmittag soll Klarheit bringen. Ob die Ergebnisse dann bekannt gegeben werden, hänge von kriminaltaktischen Überlegungen ab, so der Chefermittler. Die Tatortgruppe und ein Gerichtsmediziner waren am Montag an Ort und Stelle, um etwaige Spuren zu sichern.

Identität noch unklar

Der Lkw-Lenker hatte die Leiche am Montag gegen 8.00 Uhr am Parkplatz "Steinerne Stiege" hinter der Leitschiene entdeckt. Daraufhin informierte er Mitarbeiter der Straßenmeisterei, die wiederum Polizei und Rettung alarmierten. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann im Alter von 25 bis 30 Jahren. Die genaue Identität war vorerst unklar und Gegenstand der Erhebungen.

Aufgrund der Lage der Leiche könne davon ausgegangen werden, dass versucht worden ist, den Toten in die Eibergklamm zu werfen, so Pupp. Bäume hätten den Absturz aber verhindert. Laut derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Unbekannte in der Nacht auf Montag dort abgelegt worden sein. Die Polizei ersuchte etwaige Zeugen oder Personen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.