Chronik | Österreich
16.02.2018

Zwei Amerikaner in Tirol von Lawine erfasst

Beide Wintersportler wurden geborgen, einer der Männer wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus Zams geflogen.

Zwei Amerikaner sind am Freitag im Gemeindegebiet von Galtür im Bezirk Landeck in Tirol von einer Lawine verschüttet worden. Ein drittes Mitglied der Gruppe war nicht von den Schneemassen erfasst worden. Die beiden Verschütteten konnten von mehreren Personen, die den Abgang beobachtet hatten, geborgen werden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Nur einer der beiden wurde verletzt.

Die Lawine hatte sich gegen 9.45 Uhr rund 300 Meter südlich der Jamtalhütte gelöst und die zwei Wintersportler etwa eineinhalb Meter tief verschüttet. Die drei Amerikaner wollten in Richtung Ochsenscharte gehen, als sie vermutlich selbst das Schneebrett lostraten, sagte die Polizistin. Die Route, die sie dabei gewählt hatten, gelte als eher gefährlich.

Zur Beobachtung im Krankenhaus

Der Hüttenwirt der Jamatalhütte und zwei Schweizer Touristen hatten den Lawinenabgang beobachtet und waren sofort zur Hilfe geeilt. Einer der Verschütteten sei kurzzeitig bewusstlos gewesen, war dann aber wieder ansprechbar. Er wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus Zams geflogen und dort zur Beobachtung aufgenommen. Der zweite Verschüttete blieb unverletzt.