Chronik | Österreich
27.04.2017

Langes Wochenende bringt mehr Sonne

Am Samstag wird es deutlich wärmer. Ab Montag wieder unbeständigeres Wetter.

Wer sich gerne über schlechtes Wetter ausgerechnet am Wochenende beschwert, hat dieses Mal wenig zu meckern: Das durch den Staatsfeiertag (1. Mai) verlängerte Wochenende bringt eine Wetterbesserung. Am Freitag ist es noch bewölkt, ab Samstag wird es deutlich sonniger und wärmer. Die Schneefallgrenze steigt, am Sonntag ist es teils wolkenlos. Erst am Montag kommt wieder etwas Regen.

Am Freitag ist der Himmel meist wolkenverhangen, im Westen und Süden ist häufig, sonst nur zeitweise mit Niederschlägen zu rechnen. Im Süden können die Niederschläge weiterhin intensiv sein. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 500 und 1.000 m Seehöhe, einzig im Süden und äußersten Osten liegt sie zwischen 1.100 und 1.800 m Seehöhe. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Südosten zum Teil lebhaft aus West bis Nordost. Am Morgen sind die Temperaturen zwischen null und acht Grad angesiedelt, tagsüber zwischen drei und zehn Grad, im Süden sind bis zu 13 Grad möglich.

In Vorarlberg, im Tiroler Oberland, in Osttirol und Oberkärnten bleibt es am Samstag trocken und der Sonnenschein überwiegt. Sonst ist es noch unbeständig mit einem Wechselspiel aus Wolken und sonnigen Phasen, dazu sind ein paar Regenschauer zu erwarten. Die Schneefallgrenze steigt von anfangs 500 bis 1.000 m Seehöhe bis zum Nachmittag auf 1.100 bis 1.600 m Seehöhe an. Zum Abend hin werden die Wolken und Schauer allmählich weniger. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten auch lebhaft aus West bis Nordost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwei und plus sieben Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen acht und 16 Grad.

AmSonntag setzt sich von Westen her langsam hoher Luftdruck durch. Somit ist es in vielen Regionen nur gering bewölkt, teilweise sogar wolkenlos. Nur im Osten und Südosten gibt es deutlich mehr Wolken, aber trotzdem auch sonnige Phasen. Im Donauraum bläst auflebender Wind aus nordöstlicher bis östlicher Richtung, sonst bleibt es schwach windig. Frühtemperaturen liegen noch bei minus zwei bis plus vier Grad, Tageshöchsttemperaturen erreichen 12 bis 19 Grad.

Der Montag zeigt sich vorerst noch verbreitet sonnig und trocken, aber im Lauf des Tages nähert sich von Westen eine Störungszone, die von Vorarlberg bis Salzburg auch Regenschauer bringt. Weiter östlich bleibt es bei unterschiedlicher Bewölkung noch bis zum Abend trocken. Im Osten bläst bis zum Nachmittag mäßiger bis lebhafter Wind aus Südost bis Süd, mit Annäherung der Störung frischt dann vor allem im oberösterreichischen Donauraum Westwind auf. Frühtemperaturen liegen bei null bis sechs Grad, Tageshöchstwerte klettern auf 12 bis 19 Grad.

Durchwegs trüb und regnerisch dürfte es am Dienstag werden. Die Sonne zeigt sich in manchen Regionen zwischendurch, vielerorts bleibt der Himmel aber den ganzen Tag über bedeckt. Dazu fällt auch sehr häufig Regen, am meisten davon von Oberösterreich bis zum Burgenland sowie in Vorarlberg. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 1.300 und 1.600 m. Tagsüber bläst alpennordseitig mäßiger bis lebhafter Wind aus westlichen Richtungen, gegen Abend lässt dieser dann nach. Frühtemperaturen liegen zwischen einem und sieben Grad, Höchstwerte reichen von zehn bis 16 Grad.

Verkehrsbehinderungen bei Neuschnee

Weil der Winter in der Nacht auf Freitag in höheren Lagen noch einmal Einzug hält, warnte die Asfinag am Donnerstag vor Verkehrsbehinderungen bei Neuschnee. Betroffen ist vor allem der höchste Abschnitt der Salzburger Tauernautobahn (A10) im Bereich Flachau und St. Michael. Hier sind bis Freitagvormittag bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich.

Auch auf den höher gelegenen Strecken in Tirol und Vorarlberg sind vor allem in der Nacht auf Freitag Schneefälle zu erwarten. Das gilt besonders für die Brennerautobahn (A13) und die Arlbergschnellstraße (S16).

Seit 24. April ist der Arlbergtunnel auf der S16 gesperrt und am Arlberg wird im Lauf dieser Woche besonders viel Neuschnee erwartet. Am Arlbergpass, der regionalen Ausweichroute für den gesperrten Tunnel, ist daher mit tief winterlichen Fahrverhältnissen zu rechnen. Die Asfinag empfiehlt den Pass nach Möglichkeit großräumig zu umfahren. Polizei und Behörden informieren kurzfristig über mögliche Kettenpflichten oder Sperren.

Verstärkter Lkw-Verkehr

Weil es durch den 1. Mai ( Staatsfeiertag) ein verlängertes Wochenende gibt, rechnet die Asfinag am Dienstag mit verstärktem Lkw-Verkehr - besonders auf der Brenner-Route von Kufstein bis zur Grenze nach Italien sowie auf der West-Ost-Verbindung zwischen den Grenzübergängen Suben in Oberösterreich (Deutschland) und Nickelsdorf im Burgenland (Ungarn).