Bellypainting. Melissa Treffer bemalt Babybäuche und stellt Gipsabdrücke her

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kärnten
12/05/2015

Kunstwerke für Mamas Babybauch

Bellypainting: Bilder und Gipsabdrücke als Erinnerung an die Schwangerschaft.

von Thomas Martinz

Die Schwangerschaft ist für jede Frau ein besonderer Lebensabschnitt, den es für die Ewigkeit festzuhalten gilt. "Bellypainting" nennt sich ein neuer Trend: Dabei werden Kunstwerke auf den Babybauch gezaubert und fotografiert; künftige Mütter lassen sich einen Gipsabdruck anfertigen, um eine Erinnerung zu erlangen.

Die Lavanttalerin Melissa Treffer gilt als Pionierin im Bereich des Bellypaintings. "Als meine Schwester Nicole schwanger war, habe ich aus Spaß ihren Bauch bemalt. Diese Aktion hat sich über Facebook ausgebreitet, plötzlich haben sich immer mehr Frauen bei mir gemeldet", erklärt Treffer. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat die 25-Jährige mittels Pinsel oder Airbrushtechnik die Haut von mehr als 100 Kunden verziert.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. "Störche, die Biene Maja, Fred Feuerstein oder andere Zeichentrickfiguren sind sehr beliebt. Es folgen Logos von Fußballklubs", erzählt die Lohnverrechnerin vom Geschäft mit werdenden Müttern. Ein bunter Bauch inklusive professionellem Fotoshooting kostet übrigens 59 Euro.

Als Lampen nutzbar

Neuerdings bietet Treffer auch bemalte Gipsabdrücke von Babybäuchen an. "Diese können zu Hause angefertigt und mir zur Verarbeitung zugeschickt werden." Der ideale Zeitpunkt für die Gipsabnahme liege zwischen der 32. und 38. Schwangerschaftswoche. Die Frau aus St. Gertraud stärkt, glättet und verziert die Form nach Absprache mit den Kundinnen. Die Kunstwerke mit Erinnerungscharakter für Mama, Papa und in weiterer Folge für den Nachwuchs können als Lampen benutzt werden.

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