Chronik | Österreich
25.05.2017

Kiometerlange Staus am Feiertag

Lange Wartezeiten durch Grenzkontrollen.

Am Feiertag ist es auf den Durchzugsstraßen in Österreich zu langen Staus gekommen. Besonders an den Grenzen zu Italien und Slowenien war Geduld bei den Autofahrern gefragt, berichtete der ÖAMTC.

Stark betroffen war am Donnerstag die Brennerautobahn (A13) in Tirol. Zunächst standen die Kolonnen zwischen Zenzenhof und der Mautstelle Schönberg. Am späteren Vormittag hatte sich der Stau nach Informationen des Clubs Richtung Süden verlagert. Der Stau reichte von Nößlach bis zum Brennerpass, auf Südtiroler Seite ging es auf der A22 bis Sterzing nur im Schritttempo voran. Auch die Brennerstraße (B182) war hoffnungslos überlastet. Für die etwa acht Kilometer lange Strecke zwischen Stafflach und der Grenze benötigten Autofahrer zum Teil mehr als eine Stunde. Von der Fernpassstrecke meldete der ÖAMTC Staus in Richtung Süden im Bereich von Reutte.

Die wegen des G7-Gipfels verstärkten Grenzkontrollen machten sich auch in Kärnten bemerkbar: Auf der Südautobahn (A2) reichte der Stau laut ÖAMTC den ganzen Vormittag über rund vier Kilometer bis Arnoldstein zurück. Auch auf der B83 (Kärntner Straße) und der B109 über den Wurzenpass kam es zu erheblichen Zeitverlusten.