© dpa/Peter Steffen

Wochenende
06/13/2014

Kaltfront legt sich über Österreich

Wetter wird vor allem im Gebirge unbeständig - Schäden durch Hagel und Sturm in der Steiermark.

Mit der großen Hitze und Temperaturen von über 30 Grad ist es am Wochenende erst einmal vorbei. Vom Innviertel bis ins Burgenland bleibt es in den kommenden drei Tagen zwar überwiegend trocken und meist sonnig. Lediglich am Samstag sind auch hier Schauer und Gewitter möglich. Der Wind weht zunächst mäßig aus Nordwest, am Sonntag dreht der Wind auf Nordost. Die Temperaturen erreichen am Freitag 22 bis 28 Grad, am Samstag 18 bis 26 Grad und am Sonntag 19 bis 25 Grad.

Deutlich unbeständiger präsentiert sich das Wetter im Gebirge sowie im Süden. Am Freitag und Samstag gehen über den ganzen Tag verteilt teils kräftige Schauer und Gewitter nieder, örtlich werden diese begleitet von Sturmböen, Hagel und Starkregen. Es kann somit zu kleinräumigen Überflutungen und auch Vermurungen kommen.

Der Schwerpunkt liegt im Süden, zwischen Osttirol und der Oststeiermark. Am Sonntag geht die Gewitterneigung zurück, einzelne Schauer sorgen aber weiterhin für nicht ganz "lupenreines" Berg- und Freizeitwetter, zwischendurch scheint aber auch die Sonne. Die Höchstwerte liegen am Freitag zwischen 21 und 28 Grad, am Samstag zwischen 18 und 25 Grad und am Sonntag zwischen 17 und 24 Grad. In 2000 m werden zunächst 15 Grad erreicht, am Sonntag nur mehr 10 Grad.

Schäden durch Hagel und Sturm

Gewitter mit Sturm, Hagel und Starkregen sorgten unterdessen am Donnerstagnachmittag in Teilen der Steiermark für Schäden. In Graz knickte ein Parkbaum um und stürzte gegen zwei Mehrparteienhäuser - bei einem wurden zwei Balkone demoliert. Im Bezirk Knittelfeld musste die Feuerwehr etliche Keller auspumpen. Verletzt wurde niemand.

Laut Österreichischer Hagelversicherung waren rund 1.700 Hektar agrarischer Nutzfläche betroffen. Der Schaden wird auf knapp eine Mio. Euro geschätzt. Vor allem die Bezirke Südoststeiermark, Weiz, Graz und Graz-Umgebung wurden vom Hagel heimgesucht. Besonders betroffen waren Grünlandflächen und Obstkulturen, aber auch Acker- und Gemüsekulturen wurden geschädigt.

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