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30.000 Euro gefordert
03/05/2016

Kärntner mit Internet-Sexvideo erpresst

Die Polizei rät zu mehr Vorsicht bei dem Einsatz von Webcams.

In Kärnten ist erneut eine Erpressung mit einem Sexvideo angezeigt geworden. Ein 30-jähriger Klagenfurter wurde über Facebook von einer unbekannten Frau kontaktiert. Nach dem Umstieg auf einen Videochatkanal zeigte sie sich nackt und forderte ihn auf, sich auch auszuziehen. Nachdem er dem Wunsch nachgekommen war, sollte er 30.000 Euro zahlen, um eine Veröffentlichung des Videos zu verhindern.

Der Mann erhielt umgehend nach dem Videochat eine Aufnahme von diesem auf seiner Facebook-Pinnwand gepostet, die er aber sofort entfernte. Auch auf weitere - reduzierte - Geldforderungen stieg er nicht ein, sondern erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen sind noch im Laufen.

Nachrichten nicht löschen

Die Landespolizeidirektion Kärnten rät, den Einsatz einer Webcam im Internet möglichst einzuschränken. Sollte es dennoch zu einer Erpressung mit Internet-Sexvideos kommen, sei Anzeige zu erstatten. Die Chats, Nachrichten oder Emails des Täters sollten nicht gelöscht, sondern mit zur Polizei gebracht werden.

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