Nichts wurde es aus dem Job als Christbaumverkäuferin.

© APA/HELMUT FOHRINGER

Ermittlung
11/26/2017

Kärnten: Bewerbung als Christbaumverkäuferin endete in Erpressung

Eine 21-Jährige fügte dem Bewerbungsschreiben Fotos und eine Kopie des Reisepasses per E-Mail bei.

In einer Erpressung, die persönlichen Daten weiterzuverkaufen, endete für eine junge Kärntnerin die Bewerbung als Christbaumverkäuferin. Die 21-Jährige aus dem Bezirk Klagenfurt-Land ging nicht auf die Forderung des Erpressers ein, sondern erstattete Anzeige, teilte die Landespolizeidirektion am Sonntag mit.

Am 18. November war in einer Kärntner Tageszeitung ein verhängnisvolles Inserat erschienen: In ihm wurden Mitarbeiter für den Verkauf von Christbäumen gesucht. Als Kontakt wurde die E-Mail-Adresse jobcenter.austria@outlook.com angegeben, wie in der Aussendung festgehalten wurde. Interessenten sollten dem Bewerbungsschreiben auch Fotos und eine Kopie des Reisepasses anschließen.

Nachdem die 21-Jährige diese Vorgabe erfüllt hatte, erhielt sie umgehend eine E-Mail, worin sie zum Kauf von Amazon-Gutscheinen im Wert von 300 Euro aufgefordert wurde. Die Nummer der Bons sollte der E-Mail Adresse bekannt geben. Andernfalls würden ihre persönlichen Daten weiter verkauft werden. Die Ermittlungen zur Ausforschung des Täters laufen.

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