Die 100 angekündigten Stellen sollen insbesondere für den Jugendstrafvollzug Entlastung bringen.

© KURIER/Jürg Christandl

Chronik Österreich
12/05/2014

Jugendstrafvollzug bekommt mehr Beamte

Beamte des Verteidigungsressorts wechseln in die Justiz, um Entlastung zu bringen.

Aufgrund des Personalmangels im Strafvollzug sollen Beamte des Verteidigungsministeriums für eine Berufslaufbahn als Justizwachebeamte gewonnen werden. Das geht aus einer Anfragebeantwortung durch Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hervor. Dabei handelt es sich um 30 der 100 angekündigten Stellen im Vollzugsbereich.

Auch Post- und Telekom-Bedienstete

Die Umsetzung dieser Maßnahme habe bereits begonnen, antwortete Brandstetter auf eine entsprechende parlamentarische Anfrage durch den Grünen Justizsprecher Albert Steinhauser. Zudem gebe es weiterhin laufend Bemühungen, Bedienstete aus Post und Telekom ins Justizministerium zu transferieren. Die 100 angekündigten Stellen sollen insbesondere für den Jugendstrafvollzug Entlastung bringen. Eine derartige Umschulung hat es bereits einmal vor fünf Jahren gegeben, sagte eine Sprecherin. Damals waren 60 Beamte vom Verteidigungs- ins Justizministerium gewechselt.

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