Chronik | Österreich
13.01.2012

Jugend-Winterspiele in Tirol

Einen Monat vor der Eröffnung machen sich olympische Helden für die ersten Jugendspiele in Innsbruck stark.

Einen Monat vor der Eröffnung machen sich olympische Helden für die ersten Jugendspiele in Innsbruck stark.

Vergessen sind die Spannungen zwischen IOC und ÖSV, die durch die Doping-Affären 2002 und 2006 ausgelöst worden waren. Mehr noch: Olympia-Präsident Jacques Rogge bezeichnet Österreich als Vorzeigeland im Kampf gegen Doping und die ersten olympischen Jugend-Winterspiele (13.–22 Jänner) werden vom IOC kräftig mitfinanziert. Für sämtliche Aufenthalts- und Reisespesen sowie TV-Produktionskosten kommt – anders als bei den Spielen der Großen – das IOC auf.

Das gesamte Innsbrucker Budget ist mit 23 Millionen Euro niedriger als jenes, das allein für die Eröffnungsfeier der Jugend-Sommerspiele 2010 in Singapur notwendig gewesen war.

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Klammer.

Klammer.

Klammer.

Die ehemaligen Skirennläufer Herbert Plank, Traudl Hecher-Görgl, Edith Zimmermann, Egon Zimmermann und Franz Klammer am Montag, 12. Dezember 2012, im Rahmen eines Legendentreffens für die Jugendolympiade 2012 in Innsbruck, in Patscherkofel.

Österreich darf 80 der insgesamt 1059 Athleten (Alter zwischen 15 und 18 Jahre) stellen. Trotzdem wird allein schon bei den Alpinen der Qualifikationsdruck härter als bei den "Großen" sein, da Österreich für fünf Bewerbe (Slalom, Riesentorlauf, Super-G, Teambewerb) nur jeweils zwei Mädchen bzw. Burschen in die Rennen am Patscherkofel schicken darf. "Für die Jugendlichen ist es trotzdem eine einmalige Sache. Hoffentlich wissen sie es auch alle zu schätzen", meint Egon Zimmermann, der 1964 am Patscherkofel Abfahrtsgold geholt hatte.

Andere einstige Innsbrucker Medaillengewinner wie Edith Zimmermann, Traudl Hecher (Mutter von Elisabeth und Stephan Görgl), Franz Klammer und der Südtiroler Heribert Plank nickten zustimmend.