Chronik | Österreich
11.12.2017

Großeinsatz: Brandalarm im Brennerbasistunnel

Fehlalarm im Brennerbasistunnel: Angeblichblicher Brand einer Tunnelbohrmaschine löste einen Großeinsatz aus. Alle Arbeiter sind in Sicherheit.

Im Brennerbasistunnel südlich von Innsbruck kam es am Montagmorgen aufgrund eines ausgelösten Rauchmelders zum Großeinsatz. Nun wurde bekannt, dass es sich dabei um einen Fehlalarm handelte. Die Vortriebsarbeiten sollen in Kürze wieder aufgenommen werden.

Angebliche Rauchentwicklung war der der Grund für den Feueralarm.Um etwa 8.15 Uhr wurde ein Rauchmelder in einem Erkundungsstollen zum Brennerbasistunnel aktiviert - die Ursache dafür ist bislang unbekannt.

Laut Angaben des ORF Tirol befanden sich zum Zeitpunkt des Alarms rund 50 Arbeiter in der Röhre, zu 18 konnte man anfangs keinen Kontakt aufnehmen können. Später stellte sich heraus, dass sich die 18 Arbeiter in einem Rettungscontainer in Sicherheit gebracht hatten und der Kontakt deshalb abgebrochen war.

Sorgen bereiteten zuletzt drei weitere Personen, die angängig waren. Sie wurden von Erkundungsteams der Feuerwehr gesucht.

Erst vor zwei Monaten habe es im Tunnel eine Übung zur effizienten Abwicklung solcher Alarmsituationen gegeben. Die funktionierende Rettungskette am Montagmorgen habe gezeigt, dass man für Notfälle gewappnet ist. Bereits nach 15 Minuten sei die Feuerwehr mit 45 Mann am Tunnelportal Ahrental gewesen.

Der Brennerbasistunnel soll bis zu seiner Fertigstellung 2026 64 Kilometer lang sein. Damit wäre er die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt.