Chronik | Österreich
03.09.2017

Gesteinsbrocken krachten auf Fahrbahn

Steinschlag in Osttirol, aber keine Verletzten. Es schneite bis auf 1500 Meter herunter.

Tonnenschwere Gesteinsbrocken krachten Sonntagfrüh knapp vor dem Mellitzgraben-Tunnel auf die Defereggentalstraße bei St. Veit in Osttirol. Verletzt wurde niemand, allerdings bleibt die Straße vorerst gesperrt. Das hieß für die Bewohner und Besucher zweier Gemeinden, erhebliche Umwege zu fahren: St. Veit und Hopfgarten im Defereggental sind solange nur über den Staller Sattel oder Südtirol erreichbar, bis die Straße geräumt und die Sperre wieder aufgehoben ist.

Allerdings war am Sonntag noch nicht geklärt, weshalb es zu dem Felssturz gekommen war. Möglicherweise haben die starken Regenfälle der vergangenen Tage damit zu tun. Ein Geologe entscheidet nun, ob die Stelle sicher ist und für den Verkehr freigegeben werden kann.

In anderen Landesteilen ging es am Sonntag mit den Aufräumarbeiten nach den Unwettern weiter. Betroffen davon waren vor allem die Obersteiermark, aber auch Tirol und Vorarlberg. Die Aussichten bessern sich aber: Für kommende Woche wird trockenes, wärmeres Herbstwetter angekündigt.

Am Sonntag dagegen wurden ob mancher Bilder aus den Bergen Wintergefühle geweckt: Die Bärschlagalm bei der Gerloser Passhöhe in Tirol war leicht angezuckert Schnee fiel bis auf 1500 Meter herunter. Auch die Burgstallalm-Abfahrt auf der Schladminger Planai präsentierte sich verschneit. Im oberösterreichischen Schärding dagegen rüstete man sich gegen zu viel Wasser: Die Gemeinde hat den Spazierweg am Inn wegen Hochwassergefahr gesperrt.