© dapd/Daniel Maurer

Psychoterror
12/26/2014

Frau angezeigt, weil sie sich gegen Stalker wehrte

Der Mann hatte die 46-Jährige über Monate hinweg mit bis zu 40 SMS und Anrufen am Tag bombardiert.

40 SMS und Anrufe erhielt eine 46-jährige Angestellte seit drei Monaten in der Stadt Salzburg täglich von einem 52-jährigen Stalker. Kurios ist in diesem Fall, dass nicht nur gegen den Mann wegen des Deliktes der "beharrliche Verfolgung" ermittelt wird, sondern auch gegen die Frau: Der Vorwurf der "gefährlichen Drohung" steht im Raum.

Der Mann soll die 46-Jährige seit Monaten in ihrer Wohnung und an ihrem Arbeitsplatz aufgesucht haben. "Es handelt sich um lose Bekannte, aber es bestand laut Ermittlungen nie eine Partnerschaft", sagt Polizei-Sprecher Anton Schentz. Am Christtag soll der 52-Jährige die Frau in ein Lokal verfolgt haben. Daraufhin ging sie zur Polizei und erstattete Anzeige. Dort sagte die 46-Jährige den Beamten, dass der Hilfsarbeiter sie bereits seit drei Monaten verfolge und ihr täglich bis zu 40 Nachrichten schicke und sie mit Anrufen bombardiere. Ermittelt wird jedoch nicht nur gegen den Mann wegen des Deliktes "beharrliche Verfolgung". Der 52-jährige Mann gab an, die Frau hätte gesagt, dass ihm etwas passieren werde, sollte er ihr weiter nachstellen. "Wir müssen auch dem Vorwurf der gefährlichen Drohung nachgehen", sagt Polizeisprecher Schentz.

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