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Phishing
05/17/2016

Finanzministerium warnt vor gefälschten eMails

Die Empfänger sollen die betrügerischen eMails ignorieren und löschen. Rechtliche Schritte wurden eingeleitet.

Das österreichische Bundesministerium für Finanzen warnt derzeit vor gefälschten eMails, die im Namen des Finanzministeriums an verschiedene Bürger und Unternehmer verschickt werden. In den betrügerischen Nachrichten werden die Empfänger aufgefordert, auf einen Link zu klicken, um eine fehlerhafte Steuererklärung zu korrigieren. Als Absenderadresse scheint "www.bmf.gv.at <bokning@travelstore.se>" auf. Dabei handelt es sich um keine gültige eMail-Adresse des Finanzministeriums.

Die Nachricht beinhaltet das Logo des Finanzministeriums, sieht täuschend echt aus und enthält folgenden, nicht fehlerfreien Wortlaut: "Liebe Steuerzahler BMF-Bundesministerium. Wir haben einen Fehler in der Berechnung der Steuer der letzten Zahlung in der Höhe von 614,43 Euro identifiziert. Um die Überzahlung zurückkehren, müssen wir noch einige weitere Details, wonach die Mittel werden auf Ihr Bankkonto gutgeschrieben bestätigen. Füllen Sie das Steuererstattungsprozess."

Keine Kontodaten eingeben

Dabei soll es sich laut Finanzministerium um ein betrügerisches Phishing-Mail handeln, dass darauf abzielt, den Empfänger dazu zu bringen, Kontodaten oder ähnliche persönliche Informationen in ein Internet-Formular einzugeben und abzusenden. Die Drahtzieher wollen mit diesen Daten danach Geld abbuchen, wissen Betrugsexperten. Folgende Punkte sollen die Empfänger der Nachricht befolgen: "Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen! Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien! Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten, wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinfomationen bekannt!"

Das Finanzministerium empfiehlt, solche eMails sofort zu löschen. Andernfalls besteht auch die Gefahr, dass sich nach einem Klick Schadprogramme am Computer automatisch installieren. Seitens des Ministeriums wurden bereits Maßnahmen gegen diesen Betrugsfall veranlasst.

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